Dodentwenter

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der Dodentwenter war ein Weg Kirch- und Leichenpfad, über den die Menschen aus Westermarsch I sowohl zum Gottesdienst in die Ludgerikirche pilgerten, als auch ihre Toten über diesen Weg zum Lentzhof verbrachten, wo sich eine Übergangsleichenhalle befand. Von hier aus erfolgte der Transport zum Friedhof.[1]

Er verlief wahrscheinlich entlang des heutigen Hirtenpfads, dann weiter über An der Welle und Mackeriege bis zum Lentzhof an der Westerstraße. Wo genau er seinen Westermarscher Ursprung hatte, lässt sich nicht mehr mit Gewissheit sagen.

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 204

Siehe auch