Seekabelendstelle

Aus Norder Stadtgeschichte
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Seekabelendstelle

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Basisdaten
Entstehungszeit 1970er Jahre
Erbauer Deutsche Bundespost
Bauweise Plattenbau u.a.
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Große Mühlenstraße 10

26506 Norden

Die Seekabelendstelle (auch: Seekabelanlandestelle; offiziell: Competence Center Submarine Cables) in Norden verbindet als Ankerpunkt mehrere Seekabel einen Großteil des europäischen Telefon- und Datenverkehrs mit Amerika. Das Gebäude befindet sich in der Großen Mühlenstraße und stammt aus den 1970er Jahren. Aufgrund seiner Wichtigkeit für die internationale Kommunikation wird die Seekabelendstelle von US-amerikanischen Behörden und Geheimdiensten als außerordentlich wichtig für die Sicherheit der Vereinigten Staaten erachtet und als potentielles Terrorangriffsziel eingestuft.[1] Daher ist es streng gegen Zugriff gesichert und teilweise sogar verbunkert. So soll es hier auch einen Luftschutzraum geben, dessen Zustand und Nutzung jedoch unbekannt sind.[2]

Ursprünglich von Deutschen Bundespost betrieben, hinter dessen (ehemaligem) Hauptgebäude es sich befindet, wurde die Seekabelendstelle nach der Privatisierung der Post von der Tochtergesellschaft Deutsche Telekom AG fortbetrieben.

Eine Seekabeltrasse beginnt in Norden und führt über Blåbjerg (Dänemark) und die Shetland-Inseln durch den Atlantik nach Manasquan und Tuckerton (New Jersey). Eine weitere Trasse führt über Katwijk (Niederlande), Saint-Valery-en-Caux (Frankreich), Bude (Großbritannien) durch den Atlantik wieder nach Tuckerton und Manasquan. Wo genau die Kabel vergraben liegen, wird aus Gründen der Sicherheit geheim gehalten.

Vor dem Bau der Seekabelendstelle befand sich hier die Zichorien-, Kaffeemehl- und Senffabrik Koch.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Artikel bei Welt der Wunder, abgerufen am 5. März 2021
  2. Auflistung von Bunkern auf Luftschutzbunker Wilhelmshaven, abgerufen am 19. Juni 2022

Siehe auch