Norder Männergesangverein
Norder Männergesangverein | |
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| Basisdaten | |
| Gründung | 23. April 1857 (21. September 1947) |
| Auflösung | - |
| Rechtsform | eingetragener Verein (e.V.) |
| Hauptsitz | variiert |
Der Norder Männergesangverein von 1857 e.V. (kurz: MGV) gehört zu den ältesten noch bestehenden Vereinen in Norden.
Geschichte
In den Jahren nach 1830 bildeten sich in Ostfriesland zahlreiche Männerchöre. So setzten sich am Donnerstag, dem 23. April 1857, 25 Herren zusammen und gründeten die Liedertafel Concordia. Hier beginnt die Geschichte des Norder Männergesangvereins von 1857. Seitdem sind mehrere Gesangvereine in Norden gegründet worden, die sich dann später wieder zusammenschlossen, um in einer Männerrunde zu singen und Geselligkeit zu haben. Erst seit der Neugründung 1947 gibt es in Norden nur noch einen Männergesangverein (kurz: MGV). Der heutige Verein kann aus einem Zusammenschloss folgender, ehemaliger Vereine betrachtet werden:
- Liedertafel Concordia, gegründet am 23. April 1857
- MGV Arion, gegründet am 21. August 1861
- Kriegersängerbund, gegründet am 20. Januar 1873
- MGV Sängerbund, gegründet am 31. Oktober 1884
- MGV Norden, von 1933 gegründet am 24. August 1933
- MGV Harmonie gegründet am 2. Januar 1902
Liedertafel Concordia
Als erster Liedervater des 25 Sänger starken Chores wird der Buchhalter J. W. Nesso genannt. Der Name des ersten Chorleiters ist nicht bekannt. Der in den folgenden Ausführungen öfters genannte Lehrer Gerhard Hinrichs wurde im Jahre 1881 zum Chorleiter gewählt. Am 21. August 1861 gründeten Honoratioren und viele wohlhabende Kaufleute der Stadt den Männergesangverein "Arion". Der Amtsrichter und Notar Rösingh wurde zum ersten Liedervater gewählt Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Dezember 1881. Die musikalische Leitung übernahm der Organist G. Grundmann.
Nach dem Deutsch-französischen Krieg 1870/71 entstand der dritte Männergesangverein. Kriegsteilnehmer gründeten - wohl aus Gründen der Kameradschaft - den Kriegersängerbund, dessen Vorsitz der Kaufmann Diedrich Mescher übernahm. Wer bei der Gründung der musikalische Leiter des Vereins wurde, ist nicht bekannt. Lehrer Hinrichs leitete ab 1882 auch diesen Chor, der zunächst aus etwa 30 Sängern bestand. Bei den damals üblichen patriotischen Feiern wurde der Chor fast regelmäßig hinzugezogen. Er beteiligte sich mit den anderen hiesigen und auswärtigen Gesangvereinen u. a. am Sedanfest, dem 2. September 1874 an der Einweihung des Kriegerehrenmals auf dem Blücherplatz.
Sängerbund (1884-1939)
Leider ließ in den Jahren bis 1884 im Kriegsängerbund und in der Liedertafel Concordia die Aktivität der Sänger stark nach. Ein geregelter Übungsbetrieb konnte in beiden Vereinen nicht mehr durchgeführt werden. Deshalb beschloss man, sich zusammenzuschließen. Am 31. Oktober 1884 wurde der Männergesangverein Sängerbund im Garbeschen Gasthof (heute Hotel Reichshof) gegründet. 23 Sänger aus beiden Vereinen schlossen sich dem neuen Verein an. Liedervater wurde Diedrich Mescher, Chorleiter blieb Herr Gerhard Hinrichs. Die Protokolle der folgenden Jahre verzeichnen rege Aktivitäten. Der Chor sang ebenso wie die Brudervereine recht oft bei Wohltätigkeitsveranstaltungen und Konzerten zu Gunsten der damaligen Handwerker-Witwen- und Waisenstiftung.
Nach dem Tod von Liedervater Mescher am 20. September 1892 übernahm der bisherige Schriftführer S. H. Kuchenbäcker den Vorsitz, krankheitshalber musste er jedoch sein Amt recht bald wieder zur Verfügung stellen - nach immerhin 20 Jahren Vorstandsarbeit in beiden Vereinen.
Als sein Nachfolger wurde am 3. November 1893 der Kaufmann Onno Behrends gewählt, der dann dem Verein 27 Jahre vorstand. Während seiner Tätigkeit trat der Chor sehr häufig öffentlich auf. Er wurde auch zu ganz besonderen Anlässen eingeladen - wie das 50-jährige Bestehen des Emder Männergesangsvereins am 8. Mai 1897 oder - zusammen mit dem MGV Arion - zur Einweihung des Bismarckdenkmales in Norden. Am 9. August 1901 nahm der Sängerbund am Begrüßungskonzert anlässlich des Kaiserbesuchs in Emden teil. Neben seiner langen Tätigkeit als Liedervater des ,, Sängerbundes" war Herr Onno Behrends viele Jahre l. Vorsitzender des Ostfriesischen Sängerbundes. Liedervater Onno Behrends schenkte dem Verein ein Banner aus chinesischer Seide. Es wurde am 29. September 1907 in einer größeren Feier eingeweiht.
Am 5. November 1904 wurde das Deutsche Haus als Vereinslokal gewählt, nachdem der Verein mehrere Jahre bei Garbe, Harms und im Central-Hotel getagt hatte. Seit dieser Zeit ist das Deutsche Haus für die Vereine immer Übungslokal geblieben.
In der Jahresversammlung vom 10. November 1905 kam es zu einer großen Veränderung im Verein. Infolge verschiedener Missverständnisse wurde Lehrer Hinrichs nach 21 Jahren als Chorleiter abgewählt und durch den Organisten Brüns ersetzt. Dieser leitete den Chor bis zum 2. Oktober 1908.
Da übernahm Kapellmeister Richard Gottschalk, der bereits seit Jahren den "Arion" dirigierte, die Chorleitung. Durch seine Tätigkeit blühte der Verein weiter auf. Die folgenden Vereinsjahre verliefen ohne besonders hervortretende Ereignisse. Am 29. Juni 1914 besuchte man noch das Ostfriesische Sängerfest in Emden. Hier verbreitete sich schnell die Kunde vom nahenden Krieg. Als dann am l. August der größte Teil der Mitglieder eingezogen wurde, ruhte das Vereinsleben. Die erste Zusammenkunft nach dem Kriege fand am 28. März 1919 statt.
Am 31. Oktober 1920 verstarb Onno Behrends. Der Brauereibesitzer Georg Beck, der schon seit 1903 stellvertretender Liedervater war, wurde sein Nachfolger. Als Stellvertreter hatte er Liedervater Behrends, häufig vertreten müssen, wenn dieser beruflich auf Reisen war.
In den Jahren der Inflation hatte der Sängerbund erhebliche Schwierigkeiten. Nur durch persönliche Opfer der Sänger konnte die Zeit überstanden werden. Um keine Miete zahlen zu müssen, übte der Verein zeitweilig in einem Klassenraum im Wohlfahrtsheim. Um den Ofen heizen zu können, brachten die Sänger Torf und Briketts mit. Am ersten deutschen Sängerfest nach dem Kriege, vom 22. bis 25. August 1924 in Hannover, beteiligten sich drei Sangesbrüder. Kurz vorher hatte sich der Verein dem Deutschen Sängerbund angeschlossen.
In der Hauptversammlung 1924 wurde der neue Fahnen- und Notenschrank, von Sangesbruder Tischlermeister Ferdinand Tjaden aus Eichenholz angefertigt, seiner Bestimmung übergeben. Dieser Schrank wurde noch sehr lange benutzt.
Die Jahre nach der Inflation waren gekennzeichnet durch guten Übungsabendbesuch, Teilnahme an Konzerten und öffentlichen Veranstaltungen.
Am 15. Februar 1929 verstarb der beliebte und allseits geachtete Chorleiter Gottschalk, der fast 21 Jahre die musikalische Leitung des Vereines innehatte. Nachfolger wurde am 5. April 1929 der Organist G. Gallert, der den Chor bis zu seinem Fortgang nach Flensburg im Jahre 1937 mit Erfolg leitete.
Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs leitete der Musiklehrer Zimmer den Chor. Mit Beginn des Krieges wurde der Übungsbetrieb des Sängerbundes eingestellt.
MGV Arion (1861-1933)
Arion nahm lange Jahre wohl den ersten Platz unter den Norder Chören ein. Ihm gehörten nach den noch vorhandenen Mitgliederlisten die einflussreichsten und wohlhabendsten Norder Bürger an. Bei der Gründung im Jahre 1861 wurde der Amtsrichter und Notar Rösingh zum Liedervater gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zum 30. Dezember 1881. Die Chorleitung übernahm der hochbegabte Organist G. Grundmann.
Bereits im Jahre 1865 veranstaltete der junge Chor ein großes Konzert. Leider ist aus den Akten nicht ersichtlich, wie sich das gesangliche Leben des Vereines weiterentwickelte. Es steht aber fest, dass dieses in den ersten 30 Jahren der Vereinsgeschichte nicht so stark entwickelt war wie die gesellschaftlichen Veranstaltungen. Der Verein war jedoch maßgeblich an der glanzvollen Durchführung des 8. Ostfriesischen Sängerfestes am 9.-11. Juli 1882 und des 13. Sängerfestes am 5.-7. Juli 1896 - beide in Norden - beteiligt. Arion war alleiniger Träger der Feste. Die beiden Norder Brudervereine Concordia und Kriegersängerbund wirkten zwar mit, beteiligten sich aber nicht finanziell. Wie gut der MGV Arion zu der Zeit finanziell ausgestattet war, verdeutlichen die Kosten der beiden Veranstaltungen: Für die Ausgestaltung der beiden Sängerfeste (1882 und 1896) entstanden Kosten in Höhe von etwa 4.600 Mark. Nach heutiger Kaufkraft macht das etwa 30.000 € aus.
Für die Durchführung der Sängerfeste fehlte trotz vieler Tanzsäle ein großer Festsaal. Für das 8. Sängerfest wurde deshalb die Scheune des Landwirts de Boer an der Westerstraße als "Festhalle" benutzt und mit Tannengrün und Blumen reich geschmückt. 1896 richtete man die Schrödersche Scheune in der Schlachthausstraße mit einem erheblichen Kostenaufwand als "Festhalle" her. Beide Feste waren von Erfolg gekrönt, und trotz der beträchtlichen Unkosten wurde ein Gewinn erzielt.
Am 28. August 1886 feierte Arion sein 25-jähriges Bestehen mit einem Nachmittagskonzert in Walters Garten (Ekel). Am 21. September. 1887 trat der langjährige Chorleiter Grundmann mit der Begründung zurück, den Sängern fehlte das notwendige Interesse. Zu seinem Nachfolger wurde am 16. Oktober 1887 Kapellmeister Gottschalk gewählt, der den Chor bis zu seinem Tode 1929 leitete. Peter Meyberg und Ludwig ter Hell waren seine Nachfolger.
Das Amt des Liedervaters wechselte beim "Arion" recht oft. Nach Liedervater Rösingh folgten der Kaufmann J. F. Schatteburg (1882 bis 1887), der Kreissekretär Onken (1887 bis 1891) und der Lehrer Siekmann (1891 bis 1894). Alle Liederväter haben mit dem Chorleiter vergeblich versucht, das Chorleben zu aktivieren.
Am 26. September 1894 übernahm dann der Brauereibesitzer Hermann ten Doornkaat Koolman das Amt des Liedervaters. Von da an ging es auch in gesanglicher Hinsicht wieder bergauf. Die Amtszeit dieses hervorragenden Liedervaters, der auch zeitweise l. Vorsitzender des Ostfriesischen Sängerbundes war, dauerte bis zum 2. Oktober 1907. Von 1907 bis zum Herbst 1926 leitete Malermeister Themann den Verein.
Am 25./26. Februar 1911 feierte der Verein unter Mitwirkung der Bruderchöre Sängerbund und Harmonie das 50-jährige Bestehen mit einem großen Chorkonzert. Bis zum Kriegsbeginn 1914 verlief das Vereinsleben in ruhigen Bahnen. Während des Kriegs und in der Inflationszeit ruhte die Vereinstätigkeit fast gänzlich. Am 22. März 1927 wurde dann Herr Heinrich Braams zum Liedervater gewählt. Er bekleidete dieses Amt bis zum 10. Mai 1933.
Harmonie (1902-1933)
Am 2. Januar 1902 gründeten 20 Herren - Sänger und Nichtsänger - Harmonie als dritten Männergesangverein in Norden. Viele Bürger der Stadt waren der Überzeugung, dass der neu gegründete Verein nicht überleben würde. Im ersten halben Jahr war auch Skepsis angesagt, da die Einigkeit und Harmonie in dem jungen Verein - trotz des Namens - sehr zu wünschen übrig ließ. Erst im September 1902 wurde der Verein in die richtige Bahnen gelenkt. Der zweite Vorsitzende, Franz Pannewick, verstand es, die wirklich interessierten Sänger um sich zu versammeln und übernahm dann in der ersten Generalversammlung am 27. August 1902 die Leitung des Vereins. Zusammen mit dem Dirigenten Rudolf Osbahr sorgte er dafür, dass an den Übungsabenden wenig geredet und fleißig geübt wurde. So war der junge Verein den hiesigen Brudervereinen bald ebenbürtig, was bei größeren öffentlichen Veranstaltungen eindeutig bewiesen wurde.
Im Jahre 1910 legte Herr Pannewick seinen Posten als Liedervater nieder, weil er zu stark im eigenen Geschäft beansprucht wurde. Hierauf wählte der Verein am 12. Februar 1910 den Sangesbruder Bäckermeister Peter Hokema zum neuen Vorsitzenden. Unter seiner Leitung fand am 15. Oktober 1910 die Bannerweihe des Vereins statt. Herr Hokema führte den Verein bis zum Januar 1926 mit viel Umsicht, Ausdauer und Erfolg. Als er sein Amt niederlegte, wurde er deshalb zum Ehrenvorsitzenden ernannt.
Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde die Mehrzahl der Sangesbrüder nach und nach eingezogen. Nur ein Doppelquartett setzte die regelmäßigen Übungsabende fort und blieb mit den eingezogenen Sangesbrüdern durch Feldpostpakete, Briefe und Postkarten in ständiger Verbindung. Sechs Sangesbrüder fielen im Ersten Weltkrieg.
Am 29. Januar 1922 verstarb plötzlich der geachtete Chorleiter Osbahr, der den Chor sehr erfolgreich erzogen und geleitet hatte. Sein Nachfolger wurde der Obergerichtsvollzieher Thürnagel. Er trat aber schon bald wegen Überbürdung im Amte zurück.
Bis 1933 leitete dann der Lehrer Ludwig ter Hell musikalisch den Verein. Unter der Leitung dieses hervorragenden Musikers blühte der Verein auf und konnte manche Erfolge erringen. Besonders erwähnt werden soll das große Festkonzert am 9. Januar 1927 anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Vereines, bei dem auch Arion und der Sängerbund mitwirkten.
Von 1926 bis 1933 war Ferdinand Tjaden Liedervater. Er wusste durch seinen unverwüstlichen Humor die Sänger immer wieder zu begeistern und an den Verein zu binden.
Männergesangverein Norden von 1933 (1933-1938)
Im Jahr 1933 wechselte die politische Führung in Deutschland. Für die hiesigen Vereine bedeutete das die Forderung nach Gleichschaltung und Verschmelzung. Nach ausgedehnten Verhandlungen zwischen allen Vereinen beschlossen Arion und Harmonie am 24. August 1933 ihren Zusammenschluss. Es wurde der Männergesangverein Norden von 1933 gegründet. Der Sängerbund beteiligte sich nicht daran und blieb bis zum Beginn des Kriegs eigenständig. Zum Liedervater des neuen Vereins wurde der Sangesbruder Rudolf Borchers gewählt. Er wurde aber bereits am 4. Juli. 1935 von Sangesbruder Wilhelm Schleifer abgelöst. Chorleiter wurde der Lehrer Ludwig ter Hell. Chorkonzerte, Familien- und Vereinsfeiern wechselten miteinander ab und festigten die Freundschaft, die mit dem Zusammenschluss begonnen hatte.
Mit dem Sängerbund nahm der Chor an den Feierlichkeiten zur Einweihung des Dorfes Neuwesteel teil. Bei den damals üblichen Veranstaltungen wurde der Chor häufig über Gebühr in Anspruch genommen, was sich schließlich auf das Vereinsleben auswirkte. In den späteren Jahren wurde es immer schwieriger, die Übungsabende aufrecht zu erhalten. Ende Oktober 1938 wurden sie völlig eingestellt, was auch für die Dauer des Kriegs galt.
Norder Männergesangverein von 1857 e.V. (seit 1947)
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ruhte zunächst die Tätigkeit der Norder Chöre. Durch ein alliiertes Kontrollratsgesetz war sogar jegliche Betätigung in Vereinen verboten. Am 21. September 1947 wurde dann von Sängern aus allen früheren Chören der Norder Männergesangverein von 1857 e.V. gegründet, dem sofort 36 Mitglieder beitraten. Damit war der lange gehegte Wunsch erfüllt, dass alle Sänger in unserer Stadt in einem Chor vereint waren. In der ersten Generalversammlung wurde der Friseurmeister Franz Pannewick zum Liedervater gewählt. Zum Chorleiter wurde der Obermusikmeister a. D. Richard Groth berufen.
Viel wertvolles Notenmaterial war in den Wirren des Krieges verloren gegangen. Trotzdem war aus den Notenbeständen der Vorgängervereine genügend Chorliteratur vorhanden, um sofort mit den Übungsabenden zu beginnen. Auf der ersten Jahreshauptversammlung nach der Währungsreform konnte Liedervater Pannewick verkünden, dass sich die Mitgliederzahl des Vereins innerhalb eines Jahres verdoppelt hatte. Auf dieser Versammlung wurde auch einstimmig beschlossen, dass der Norder Männergesangverein von 1857 e.V. der Rechtsnachfolger aller ehemaligen Männerchöre in Norden sei und somit alle Vermögensbestände der Vorgängervereine auf den neuen Verein übergegangen sind. Der handgefertigte Notenschrank, den Tischlermeister Tjaden 1925 der Harmonie übergab.
Quellenverzeichnis
- Chronik des Norder Männergesangverein, abgerufen am 8. August 2021