Gasthausschule
Gasthausschule | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1550 | |||||||
| Erbauer | Benediktinerorden | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Entwidmung | um 1850 | |||||||
| Erhaltungszustand | um 1850 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Am Zingel 18
26506 Norden | |||||||
Die Gasthausschule war eine mehrklassige Volksschule auf dem ehemaligen Klostergelände am Zingel.
Geschichte
Die Schule ging aus der Klosterschule des Klosters Marienthal hevor, das im Zuge der Reformation säkularisiert (verweltlicht) wurde. Die Besitztümer wurden von Graf Enno II. beschlagnahmt und für eigene Zwecke verwendet. Durch seine Frau, Gräfin Anna, die nach seinem Tod vormundschaftlich für die noch unmündigen Söhne weiterregierte, konnte erwirkt werden, dass ein Teil der beschlagnahmten Güter für den Unterhalt einer Armenschule aufgewendet werden konnten. 1545 erließ sie mit einer Verordnung erstmalig eine allgemeine Schulpflicht.
Die Gasthausschule bestand bis zuletztt in einem der verbliebenen Gebäude des Klosters.[1] Etwa 1850, nachdem hier naheliegend der Nachfolgebau, die Zingelschule, errichtet wurde.
Einzelnachweise
- ↑ Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 31