Zollwachthaus
Zollwachthaus | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Zollwachthaus | Text = Gebäude in Westermarsch I | center = 53.55125053179447, 7.174062532268641 | circle = 53.55125053179447, 7.174062532268641 : 40 | zoom = 16 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 19. Jahrhundert | |||||||
| Erbauer | Stadt Norden | |||||||
| Bauweise | unbekannt | |||||||
| Erhaltungszustand | nach 1929 abgebrochen | |||||||
| Genaue Lage | Lorenzweg, bei der Kurbelpünt
26506 Norden | |||||||
Der Zollwachthaus war ein Zolldienstgebäude in Westermarsch I, östlich des Lorenzpolders und unmittelbar am Norder Tief. Erbaut wurde es vermutlich im 19. Jahrhundert und im 20. Jahrhundert abgerissen. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist es noch zu erkennen.[1]
Von hier aus wurden Waren, die das Norder Tief in Richtung Norder Hafen befuhren unter Siegel gelegt und dadurch die Verzollung im Norder Zollhaus vorbereitet. Die hier Dienst versehenden Zollbeamten wohnten im naheliegenden Zollhaus, welches bis heute erhalten ist.
Seine Bedeutung als Zollhaus verlor es ab 1929, als der Bau des Leybuchtsiels den Schiffsverkehr in Richtung des Norder Hafens weitestgehend einschränkte. Heute befindet sich an der Stelle des alten Zollwachthauses eine der beiden Anlegestelle der Kurbelpünt, die Westermarsch I mit Neuwesteel verbindet.
Einzelnachweise
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)