Haus Stroman

Aus Norder Stadtgeschichte
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Haus Stroman

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Basisdaten
Entstehungszeit 1826
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand abgebrochen
Genaue Lage Brückstraße 6

26506 Norden

Die Baustoffhandlung Wieben (ehemals: Holzhandlung Stroman) war eine Baustoffhandlung an der Brückstraße 6 in Norden. Gegründet wurde sie als Holzhandlung und Sägewerk von Dodo D. Stroman.[1] Heute wird das denkmalgeschützte Haupthaus aus dem Jahr 1834 für Wohnzwecke genutzt, in der im rückwärtigen Bereich des Geländes befindlichen Scheune richtete der Reichshof einen gemütlich-rustikalen Veranstaltungssaal ein.

Geschichte

[2] Bereits vor der Übernahme durch Dodo D. Stroman im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.[3] Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn Hermann Stroman und sein Schwiegersohn Arend Janssen Hoppe den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn Dodo Stroman mit in die Firma auf, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei G. W. Claassen, die 1897 in der Großen Mühlenstraße gegründet wurde und 1982 in das Gewerbegebiet Leegemoor umzog.[4] Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die Baustoffhandlung Wieben.

Das Stroman'sche Haus (Wohngebäudeteil an der Brückstraße) wurde 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.[5] Es steht unter Denkmalschutz.[6]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 151
  2. Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175
  5. Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43
  6. Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 11. November 2021

Siehe auch