Hof Gebauer
Hof Gebauer | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1830 (vor 1719) | |||||||
| Erbauer | Boldewin Oden Odens (unbekannt) | |||||||
| Bauweise | Gulfhof | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Groß-Südercharlotten-Polder 2
26506 Norden | |||||||
Der Hof Gebauer ist ein historischer Gulfhof im Süder-Charlottenpolder aus dem Jahre 1830. Der ursprüngliche, aus dem späten 17. oder frühen 18. Jahrhundert stammende Hof wurde bei der Februarflut 1825 zerstört und neu aufgebaut.
Geschichte
Erster Eigentümer des Hofs war die niederländisch-französische Familie Huybert van Cruiningen. Von diesen gelangte der Hof in den Besitz von Adrian van der Duin, der ihn von mehreren Heuermännern bewirtschaften ließ. Seine Nachkommen vermachten ihn am 12. Februar 1773 dem in Übersee wohlhabend gewordenen Kaufmann Eddo Hinrich Teckenborg. Dieser bewohnte den Hof jedoch nicht selber, sondern verweilte nach seiner Rückkehr aus Südamerika in Amsterdam.[1]
Von den Erben des kinderlosen Teckenborgs geht der Hof schließlich im Jahre 1826 an Boldewin Oden Odens. Nach dessen Tod kommt es gemäß seines am 22. Juni 1844 aufgesetzten Testaments für seine sieben Erben zu einer Erbteilung. Der Hof geht dabei an Ode Boldewyn Odens. Nach dessen Tod erbt ihn seine Frau. Die Familie Odens bleibt noch lange im Besitz des Hofs, ab 1912 ließen sie ihn offenbar fremdverwalten. Seit 1926 gehörte der Hof dann der Familie Martens, seit spätestens 2008 der Familie Gebauer.[1]
Auf einem Stein im Mauerwerk stehen die Namen des Boldewin Oden Odens und des J. S. Beekman nebst der Jahreszahl 1830. Es ist somit davon auszugehen, dass der ursprüngliche Hof bei der Februarflut 1825 zerstört und neu aufgebaut wurde.