Meyer Aschendorff: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Meyer Aschendorff''' (* 15. September 1873 in Norden; † 16. Dezember 1943 im KZ Theresienstadt)<ref>[https://www.myheritage.de/names/anna_sichel# Genealogische Aufzeichnung zur Ehefrau Anna Sichel], abgerufen am 4. Mai 2022</ref><ref>Stolperstein vor der Sielstraße 55</ref> war ein Norder Kaufmann. Spätestens seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nutzte Meyer Aschendorf den Conerusspeicher zu Lagerzwecken. Er handelte seinerzeit mit Alt…“
 
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 1: Zeile 1:
'''Meyer Aschendorff''' (* 15. September 1873 in Norden; † 16. Dezember 1943 im KZ Theresienstadt)<ref>[https://www.myheritage.de/names/anna_sichel# Genealogische Aufzeichnung zur Ehefrau Anna Sichel], abgerufen am 4. Mai 2022</ref><ref>Stolperstein vor der Sielstraße 55</ref> war ein Norder Kaufmann.
'''Meyer Aschendorff''' (* 15. September 1873 in Norden; † 16. Dezember 1943 im KZ Theresienstadt)<ref>[https://www.myheritage.de/names/anna_sichel# Genealogische Aufzeichnung zur Ehefrau Anna Sichel], abgerufen am 4. Mai 2022</ref><ref name=":0">Stolperstein vor der Sielstraße 55</ref> war ein Norder Kaufmann. Er wohnte an der [[Liste der Häuser an der Sielstraße|Sielstraße 55]].<ref name=":0" />


Spätestens seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nutzte Meyer Aschendorf den [[Conerusspeicher]] zu Lagerzwecken. Er handelte seinerzeit mit Altwaren, Eisenwaren und Rohprodukten.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> Wie alle Juden in Norden wurde wohl auch Aschendorff bis 1938 von den Nationalsozialisten enteignet.
Spätestens seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nutzte Meyer Aschendorf den [[Conerusspeicher]] zu Lagerzwecken. Er handelte seinerzeit mit Altwaren, Eisenwaren und Rohprodukten.<ref>[https://www.alemannia-judaica.de/norden_synagoge.htm Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden] auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022</ref> Wie alle Juden in Norden wurde wohl auch Aschendorff bis 1938 von den Nationalsozialisten enteignet.

Aktuelle Version vom 12. Februar 2024, 14:02 Uhr

Meyer Aschendorff (* 15. September 1873 in Norden; † 16. Dezember 1943 im KZ Theresienstadt)[1][2] war ein Norder Kaufmann. Er wohnte an der Sielstraße 55.[2]

Spätestens seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nutzte Meyer Aschendorf den Conerusspeicher zu Lagerzwecken. Er handelte seinerzeit mit Altwaren, Eisenwaren und Rohprodukten.[3] Wie alle Juden in Norden wurde wohl auch Aschendorff bis 1938 von den Nationalsozialisten enteignet.

Einzelnachweise

  1. Genealogische Aufzeichnung zur Ehefrau Anna Sichel, abgerufen am 4. Mai 2022
  2. 2,0 2,1 Stolperstein vor der Sielstraße 55
  3. Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022

Siehe auch