Neuer Weg 67-68: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Datei:Neuer Weg 67 Brantjes Gasthof Zum schwarzen Bären um 1950 01.jpg|Neuer Weg 67 (Gasthof Zum schwarzen Bären) aus der Zeit um 1950.
Datei:Neuer Weg 67 Brantjes Gasthof Zum schwarzen Bären um 1950 01.jpg|Neuer Weg 67 (Gasthof Zum schwarzen Bären) aus der Zeit um 1950.
Datei:Neuer Weg Zum schwarzen Bären vor Abbruch 04 04 1966 (1300158) MZ.jpg|Der Gasthof kurz vor dem Abbruch am 4. April 1966.
Datei:Neuer Weg Schwarzer Bär kurz vor dem Abriss 04 04 1966.jpg|Der Gasthof kurz vor dem Abbruch am 4. April 1966.
Datei:Neuer Weg Vereinsbank um 1925 01.jpg|Neuer Weg 68 (Vereinsbank Norden) in der Zeit um 1925.
Datei:Neuer Weg Vereinsbank um 1925 01.jpg|Neuer Weg 68 (Vereinsbank Norden) in der Zeit um 1925.
Datei:Neuer Weg 67 68 16032003.jpg|Heimtex - Gebr. Hinrichs - Aufnahme vom 16. März 2003.
Datei:Neuer Weg 67 68 16032003.jpg|Heimtex - Gebr. Hinrichs - Aufnahme vom 16. März 2003.

Aktuelle Version vom 11. Oktober 2022, 00:19 Uhr

Neuer Weg 67-68

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Basisdaten
Entstehungszeit 1965-1966
Erbauer Vereinsbank Norden
Bauweise Ziegelsteinbau u.a.
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Neuer Weg 67-68

26506 Norden

Am Neuen Weg 67-68 steht ein seit 1966 zusammengehörendes Gebäudeensemble, das aus zwei einst getrennt errichteten Gebäuden entstand.

Geschichte

Die beiden ursprünglich getrennten Gebäude stammen im Kern noch aus dem frühen 17. Jahrhundert.[1] Die Nutzung des rechten Gebäudes ist zurzeit noch ungewiss, im linken befand sich seit spätestens 1858 die Gaststätte Zum schwarzen Bären (auch: Brantjes Gasthof).[1][2] Ufke Cremer vermutete, dass sich hier die erste Synagoge der jüdischen Gemeinde befand, da das Haus in früheren Zeiten auch Salomons Tempel genannt wurde. Diese Bezeichnung war jedoch wohl eher eine Herleitung von einem Bewohnernamen, der mit Salomon Jacobs Bargerbuhr angegeben wird.[3] Nichtsdestotrotz lässt sich die These Cremers auch davon nicht gänzlich von der Hand weisen, war die Familie Bargerbuhr doch selbst jüdischen Glaubens und eng mit dem Gemeindeleben verbunden.

1925 zog die Norder Vereinsbank in das rechte Gebäude mit der Nummer 68. Das Institut renovierte das Gebäude und gestaltete es zum Bankgebäude um. 1962 erwarb die Bank auch die Gaststätte, in der sich bis dahin auch die Kreishandwerkerschaft befand. 1965 bis 1966 wurden beide Gebäude abgerissen und durch einen neuen, beide Grundstücke umfassenden Zweckbau ersetzt.[2] 1988 fusionierte die Bank mit der Raiffeisenbank, nachdem sie in Zahlungsschwierigkeiten geraten war.[4]

Das Gebäude wird seither vom Einzelhandel genutzt. Sein heutiges Aussehen bekam das Gebäude dann nach einer Umgestaltung in den Jahren 1996 bis 1998.[1]

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 35
  2. 2,0 2,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169f.
  3. Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 70
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170

Siehe auch