Haus Stroman: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Weiterleitung nach Baustoffhandlung Wieben erstellt
 
Weiterleitung auf Baustoffhandlung Wieben entfernt
Markierung: Weiterleitung entfernt
Zeile 1: Zeile 1:
#WEITERLEITUNG [[Baustoffhandlung Wieben]]
{{Infobox Gebäude
|center = 53.5920080433446, 7.214451542899249
|circles = 53.5920080433446, 7.214451542899249 :40
|zoom=17
|Entstehungszeit=1826
|Erbauer=unbekannt
|Bauweise=Ziegelsteinbau
|Erhaltungszustand=abgebrochen
|Genaue Lage=[[Brückstraße]] 6
26506 Norden
}}
Die '''Baustoffhandlung Wieben''' (ehemals: ''Holzhandlung Stroman'') war eine Baustoffhandlung an der [[Brückstraße]] 6 in [[Norden (Stadtteil)|Norden]]. Gegründet wurde sie als Holzhandlung und Sägewerk von [[Dodo D. Stroman|Dodo D. Stroman]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 151</ref> Heute wird das denkmalgeschützte Haupthaus aus dem Jahr 1834 für Wohnzwecke genutzt, in der im rückwärtigen Bereich des Geländes befindlichen Scheune richtete der [[Hotel Reichshof|Reichshof]] einen gemütlich-rustikalen Veranstaltungssaal ein.
__TOC__
==Geschichte==
<ref>Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße
Bereits vor der Übernahme durch [[Dodo D. Stroman]] im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei ''G. W. Claassen'', die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die ''Baustoffhandlung Wieben''.
 
Das ''Stroman'sche Haus'' (Wohngebäudeteil an der Brückstraße) wurde 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43</ref> Es steht unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref>
 
==Galerie==
<gallery>
Datei:Brückstraße Holzhandlung Wieben um 1950 01.jpg|Die Holzhandlung in der Zeit um 1950.
Datei:Brückstraße Holzhandlung Wieben um 1950 02.jpg|Die Holzhandlung in der Zeit um 1950.
Datei:Brückstraße Holzhandlung Stroman Baustoffhandlung Wieben 1955 01.jpg|Blick auf das Hauptgebäude (1955).
Datei:Brückstraße 6 - 21042003.jpg|Aufnahme vom 21. April 2003.
Datei:Brückstraße.jpg|Holzhandlung und Passanten, links die [[Galgentiefsbrücke|alte Brücke]] nach Norden.
</gallery>
 
==Einzelnachweise==
<references/>
 
==Siehe auch==
*[[C. E. Popken]]
*[[Große Stadtbrücke]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]

Version vom 4. September 2022, 11:36 Uhr

Haus Stroman

Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Entstehungszeit 1826
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand abgebrochen
Genaue Lage Brückstraße 6

26506 Norden

Die Baustoffhandlung Wieben (ehemals: Holzhandlung Stroman) war eine Baustoffhandlung an der Brückstraße 6 in Norden. Gegründet wurde sie als Holzhandlung und Sägewerk von Dodo D. Stroman.[1] Heute wird das denkmalgeschützte Haupthaus aus dem Jahr 1834 für Wohnzwecke genutzt, in der im rückwärtigen Bereich des Geländes befindlichen Scheune richtete der Reichshof einen gemütlich-rustikalen Veranstaltungssaal ein.

Geschichte

Referenzfehler: Für ein <ref>-Tag fehlt ein schließendes </ref>-Tag. Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn Hermann Stroman und sein Schwiegersohn Arend Janssen Hoppe den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn Dodo Stroman mit in die Firma auf, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei G. W. Claassen, die 1897 in der Großen Mühlenstraße gegründet wurde und 1982 in das Gewerbegebiet Leegemoor umzog.[2] Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die Baustoffhandlung Wieben.

Das Stroman'sche Haus (Wohngebäudeteil an der Brückstraße) wurde 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.[3] Es steht unter Denkmalschutz.[4]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 151
  2. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175
  3. Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43
  4. Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 11. November 2021

Siehe auch