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Das '''Haus Rühaak''' ist ein 1925 vom Stellmachermeister [[Hinrich Rühaak]] errichtetes Gebäude am südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]], nahe der [[Alte Mühlenbrücke|Alten Mühlenbrücke]].<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 33</ref> Rühaak war 1893 in den Besitz des Vorgängerbaus gekommen.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1995): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref> | Das '''Haus Rühaak''' ist ein 1925 vom Stellmachermeister [[Hinrich Rühaak]] errichtetes Gebäude am südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]], nahe der [[Alte Mühlenbrücke|Alten Mühlenbrücke]].<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 33</ref> Rühaak war 1893 in den Besitz des Vorgängerbaus gekommen.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (1995): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref> Es hat die Hausnummer 61 A und B. Das Gebäude trug ursprünglich die Anschrift ''[[Dammstraße]] 1'', während diese Nummer heute direkt an der [[Heringstraße]]/[[Am Hafen]] liegt. Später erhielt es dann die Anschrift ''Neuer Weg 61 A'', während ''Neuer Weg 61 B'' noch die [[Tankstelle Carls]] war. | ||
Vor der erstmals für 1789 nachweisbaren Bebauung gehörte das Grundstück zum benachbarten [[Fremersches Haus|Fremerschen Haus]] ([[Neuer Weg]] 61). Im genannten Jahr wurde dort eine Holzscheune errichtet. Eine feste Bebauung mit einem Wohnhaus lässt sich erstmals für 1847 nachweisen. Das vormalige, eingeschossige Gebäude ist auch noch auf alten Bildern erkennbar. Seit dem 20. Dezember 1811 gehörte die Holzscheune dem Schmied [[Esdert Poppen Schmidt]], dem 1863 sein Sohn [[Jacob Esdert Schmidt]] folgt. Neben der Tätigkeit als Schmied betrieb Schmidt mit seiner Frau Hiemke hier eine Kolonialwarenhandlung.<ref name=":0" /> | |||
Seit 1893 gehörte das Haus dann der Familie Rühaak.<ref name=":0" /> 1925 wurde das eingeschossige Haus durch einen größeren, stattlicheren Bau ersetzt, der bis heute Bestand hat. | |||
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Version vom 3. September 2022, 18:04 Uhr
Haus Rühaak | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | 1925 |
| Erbauer | Hinrich Rühaak |
| Bauweise | Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | erhalten |
| Genaue Lage | Neuer Weg 61 A und B
26506 Norden |
Das Haus Rühaak ist ein 1925 vom Stellmachermeister Hinrich Rühaak errichtetes Gebäude am südlichen Neuen Weg, nahe der Alten Mühlenbrücke.[1] Rühaak war 1893 in den Besitz des Vorgängerbaus gekommen.[2] Es hat die Hausnummer 61 A und B. Das Gebäude trug ursprünglich die Anschrift Dammstraße 1, während diese Nummer heute direkt an der Heringstraße/Am Hafen liegt. Später erhielt es dann die Anschrift Neuer Weg 61 A, während Neuer Weg 61 B noch die Tankstelle Carls war.
Vor der erstmals für 1789 nachweisbaren Bebauung gehörte das Grundstück zum benachbarten Fremerschen Haus (Neuer Weg 61). Im genannten Jahr wurde dort eine Holzscheune errichtet. Eine feste Bebauung mit einem Wohnhaus lässt sich erstmals für 1847 nachweisen. Das vormalige, eingeschossige Gebäude ist auch noch auf alten Bildern erkennbar. Seit dem 20. Dezember 1811 gehörte die Holzscheune dem Schmied Esdert Poppen Schmidt, dem 1863 sein Sohn Jacob Esdert Schmidt folgt. Neben der Tätigkeit als Schmied betrieb Schmidt mit seiner Frau Hiemke hier eine Kolonialwarenhandlung.[2]
Seit 1893 gehörte das Haus dann der Familie Rühaak.[2] 1925 wurde das eingeschossige Haus durch einen größeren, stattlicheren Bau ersetzt, der bis heute Bestand hat.
Galerie
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Das alte Gebäude, links hinter der Alten Mühlenbrücke (um 1900).
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Ähnliche Perspektive im Jahre 1911.
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Neuer Weg 61 A - Aufnahme vom 21. April 2003.
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Neuer Weg 61 A - Aufnahme vom 30. April 2011.