Galgentiefsbrücke: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. Mai 2022, 10:41 Uhr
Galgentiefsbrücke | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | 1934 |
| Erhaltungszustand | erhalten (baufällig) |
| Genaue Lage | Brückstraße
26506 Norden |
Die Galgentiefsbrücke gehört mit ihren zahlreichen Vorgängerbauten zu den ältesten Brücken im heutigen Stadtgebiet. Ihren Namen hat die Brücke von ihrem Verlauf über das Galgentief, wobei dies auch auf weitere Brücken zutrifft. Manchmal wird daher auch die Alte Mühlenbrücke als Galgentiefsbrücke bezeichnet.[1]
Geschichte
Bis zum Bau der Bahnhofstraße in der Mitte des 19. Jahrhunderts und dem damit einhergehenden Bau der Mühlenbrücke war die Brückstraße das Haupteingangstor zur Stadt. Dementsprechend wird es hier schon sehr lange eine Brücke gegeben haben. Spätestens ab der Zeit um 1600, das Galgentief etwas weiter südlich verlegt wurde, lässt sich eine (hölzerne) Brücke nachweisen.[2] Die früheren Brücken verfügten dabei über Holztore, die bei Bedarf geschlossen werden konnten.[3]
Die bis heute erhaltene Brücke wurde 1934 errichtet und im Frühjahr 2017 wegen schwerer Baufälligkeit für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.[4][5] Die Sanierungskosten in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro wurden 2020 vom Rat der Stadt Norden als zu hoch abgelehnt.[5] Während des Zweiten Weltkriegs entging diese Brücke nur knapp ihrer Zerstörung. Fanatiker hatten diese noch in den letzten Kriegstagen mit Sprengstoff versehen, um sie vor dem Überqueren der herannahenden Alliierten zu sprengen.[6]
Galerie
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Aufnahme aus dem Jahr 1901.
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Blick auf die alte Galgentiefsbrücke, rechts die Blaufärberei van Stipriaan, links die Gaststätte Zum weißen Seehund (um 1930).
Einzelnachweise
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 125
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174
- ↑ Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 9
- ↑ Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 25
- ↑ 5,0 5,1 Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 6. August 2020, abgerufen am 7. Juni 2021
- ↑ Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 43