Gaststätte Stürenburg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Datei:Dammstraße Ippens Gasthof später Stürenburg um 1920 01.jpg| Blick aus Richtung der [[Deichmühle]] (um 1920).  
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Datei:Dammstraße Stürenburg Norder Tief um 1970 01.jpg| Blick vom [[Norder Tief]] in der Zeit um 1970.  
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Datei:Dammstraße Stürenburg Norder Tief um 1970 02.jpg| Blick vom [[Norder Tief]] in der Zeit um 1970.  
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Datei:Dammstraße Stürenburg um 1980 01.jpg| Blick von der [[Dammstraße]] (um 1980)  
Datei:Dammstraße Stürenburg um 1980 01.jpg|Blick von der [[Dammstraße]] (um 1980)  
Datei:Dammstraße Stürenburg um 1980 02.jpg| Blick vom [[Norder Tief]] in der Zeit um 1980.  
Datei:Dammstraße Stürenburg um 1980 02.jpg|Blick vom [[Norder Tief]] in der Zeit um 1980.  
Datei:Dammstraße Stürenburg vor Abriss 1981 01.jpg| Kurz vor dem Abriss im Jahre 1981.  
Datei:Dammstraße Stürenburg vor Abriss 1981 01.jpg|Kurz vor dem Abriss im Jahre 1981.  
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Version vom 15. November 2021, 18:04 Uhr

Gaststätte Stürenburg

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Basisdaten
Entstehungszeit unbekannt
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand 1981 abgebrochen
Genaue Lage Dammstraße 1

26506 Norden

Die Gaststätte Stürenburg (ehemals: Gasthof Lantzius; Ippens Gasthof) gehörte zu den bekanntesten und beliebtesten gastronomischen Einrichtungen der Stadt. Sie befand sich in unmittelbarer Lage am Norder Tief und war Gründungslokal zahlreicher Norder Vereine, so etwa des Wassersportvereins. Heute befindet sich am Standort der abgebrochenen Gaststätte ein Sonderpostenmarkt und mehrere Mehrparteienhäuser.

In der Nacht eines Tages im Januar 1932 kam es zu einem Brand in der Gaststätte, der zufällig von einem heimkehrenden Musiker entdeckt wurde. Mit seinem Instrument weckte er die Bewohnern und Nachbarn, woraufhin die Feuerwehr alarmiert wurde. Das auf der Bühne entstandene Feuer konnte rasch gelöscht werden.[1]

Nach einem Silvesterball am 31. Dezember 1980 schloss die Gaststätte für immer ihre Pforten und wurde kurz darauf abgebrochen.[2] Viele Norder Generationen haben hier das Tanzen gelernt. Auch diente die Gaststätte seit vielen Jahrzehnten als Ort der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Norden, die diese hier letztmalig am 22. Januar 1980 begehen konnte. Im letzten Jahr ihres Bestehens wurde die Gaststätte noch einmal Tatort eines Brandstifters, der seinerzeit etwa 25 Brände in der Stadt legte, unter anderem auch in Metas Musikschuppen.[3]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Feuerwehr Norden (1986): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norden, Norden, S. 46
  2. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 82
  3. Freiwillige Feuerwehr Norden (1986): 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr der Stadt Norden, Norden, S. 16

Siehe auch