Timpenburg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die '''Timpenburg''' ist ein alter Gulfhof am [[Marschweg]] 17 in [[Ostermarsch]]. Als Burg bezeichnete man früher größere Steinhäuser, da diese selten waren und auf die arme Bevölkerung den Eindruck einer Burg machten. Timpen kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bezeichnet ''das in eine Spitze auslaufende Ende eines Dinges, Zipfel.''<ref>Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 150</ref>
Die '''Timpenburg''' ist ein alter Gulfhof am [[Marschweg]] 17 in [[Ostermarsch]]. Als Burg bezeichnete man früher größere Steinhäuser, da diese selten waren und auf die arme Bevölkerung den Eindruck einer Burg machten. Timpen kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bezeichnet ''das in eine Spitze auslaufende Ende eines Dinges, Zipfel.''<ref>Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 150</ref> In der Zeit um 1895 war auch die Bezeichnung ''Thiemensburg'' geläufig, vermutlich benannt nach einer Person.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>


Östlich der Timpenburg betreibt die [[Stadt Norden]] seit vielen Jahren einen Holzschredderplatz.
Östlich der Timpenburg betreibt die [[Stadt Norden]] seit vielen Jahren einen Holzschredderplatz.

Version vom 11. Oktober 2021, 13:40 Uhr

Timpenburg

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Basisdaten
Entstehungszeit unbekannt
Erbauer unbekannt
Bauweise Gulfhof
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Marschweg 17

26506 Norden

Die Timpenburg ist ein alter Gulfhof am Marschweg 17 in Ostermarsch. Als Burg bezeichnete man früher größere Steinhäuser, da diese selten waren und auf die arme Bevölkerung den Eindruck einer Burg machten. Timpen kommt aus dem Mittelniederdeutschen und bezeichnet das in eine Spitze auslaufende Ende eines Dinges, Zipfel.[1] In der Zeit um 1895 war auch die Bezeichnung Thiemensburg geläufig, vermutlich benannt nach einer Person.[2]

Östlich der Timpenburg betreibt die Stadt Norden seit vielen Jahren einen Holzschredderplatz.

Einzelnachweise

  1. Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 150
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch