Reformiertes Armenhaus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Das '''Reformierte Armenhaus''' war ein von der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] errichtetes Gebäude, das analog zum [[Gasthaus|evangelisch-lutherischen Armenhaus]] den bedürftigen Mitgliedern der evangelisch-reformierten Glaubensrichtung helfen sollte.
Das '''Reformierte Armenhaus''' war ein von der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] errichtetes Gebäude, das analog zum [[Gasthaus|evangelisch-lutherischen Armenhaus]] den bedürftigen Mitgliedern der evangelisch-reformierten Glaubensrichtung helfen sollte.


1899 erwarb die [[Ackerbauschule]] (heute Standesamt) das Gebäude und das Gelände und konnte dadurch das eigene Grundstück erheblich erweitern.<ref>Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 129</ref> Im Zuge der [[Altstadtsanierung]] wurde das ehemalige Armenhaus schließlich abgebrochen.<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 89</ref>
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 25. September 2021, 17:58 Uhr

Reformiertes Armenhaus

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1899
Erbauer Reformierte Gemeinde
Bauweise unbekannt
Erhaltungszustand um 1968 abgebrochen
Genaue Lage hinter der Ackerbauschule

an der alten Kirchstraße

Das Reformierte Armenhaus war ein von der reformierten Gemeinde errichtetes Gebäude, das analog zum evangelisch-lutherischen Armenhaus den bedürftigen Mitgliedern der evangelisch-reformierten Glaubensrichtung helfen sollte.

1899 erwarb die Ackerbauschule (heute Standesamt) das Gebäude und das Gelände und konnte dadurch das eigene Grundstück erheblich erweitern.[1] Für die Finanzierung ihrer Armenfürsorge verpachtete die Gemeinde 23 Diemat Land in Ostermarsch, die vom Hof Knakenbörg bewirtschaftet wurden und bis heute als Kirchenland bezeichnet werden.

Im Zuge der Altstadtsanierung wurde das ehemalige Armenhaus schließlich abgebrochen.[2]

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 129
  2. Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 89

Siehe auch