Zweite Marcellusflut: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Version vom 14. September 2021, 07:39 Uhr

Die Zweite Marcellusflut (auch: Grote Mandrenke bzw. Großes Ertrinken) war eine verheerende Sturmflut, welche die deutsche Nordseeküste von Ostfriesland bis Nordfriesland betraf. Laut Überlieferung begann sie am 15. Januar 1362 und erreichte am 16. Januar, dem Tag des heiliggesprochenen Papstes Marcellus I., ihren Höhepunkt und fiel erst am 17. Januar wieder ab. In dieser Flut sollen die nordfriesischen Uthlande zerrissen sein. Rund 100.000 Hektar Land, darunter viel fruchtbares Kulturland, gingen verloren. Auch die Leybucht entstand möglicherweise in diesen Sturmfluten.[1] Durch die wenige Jahre später folgende, Erste Dionysiusflut erreichte sie ihre größte Ausdehnung.

Einzelnachweise

  1. Historische Karten des Husumer Kartograph Johannes Mejer aus dem Jahr 1649

Siehe auch