Elise Extra: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Elise Extra''' wurde kurz nach der Demütigung der jüdischen [[Christine Neemann]] und ihrem Verlobten [[Julius Wolff]] durch die Straßen der Norder Innenstadt getrieben, da sie eine Beziehung zu einem jüdischen Mann pflegte. Anders als Wolff konnte ihr Verlobter [[Richard Cossen]] nicht ''rechtzeitig'' für den Prangermarsch ausgemacht werden, sodass Extra alleine gedemütigt wurde. Neemann und Wolff wurden kurz zuvor in ''Schutzhaft'' genommen.<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 13</ref> | '''Elise Extra''' wurde kurz nach der Demütigung der jüdischen [[Christine Neemann]] und ihrem Verlobten [[Julius Wolff]] ebenfalls durch die Straßen der Norder Innenstadt getrieben, da sie eine Beziehung zu einem jüdischen Mann pflegte. Anders als Wolff konnte ihr Verlobter [[Richard Cossen]] nicht ''rechtzeitig'' für den Prangermarsch ausgemacht werden, sodass Extra alleine gedemütigt wurde. Neemann und Wolff wurden kurz zuvor in ''Schutzhaft'' genommen.<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 13</ref> Wie auch Neeman trug sie ein Schild mit der Aufschrift: ''"Ich bin ein deutsches Mädchen und habe mich vom Juden schänden lassen".'' | ||
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Version vom 13. September 2021, 18:27 Uhr
Elise Extra wurde kurz nach der Demütigung der jüdischen Christine Neemann und ihrem Verlobten Julius Wolff ebenfalls durch die Straßen der Norder Innenstadt getrieben, da sie eine Beziehung zu einem jüdischen Mann pflegte. Anders als Wolff konnte ihr Verlobter Richard Cossen nicht rechtzeitig für den Prangermarsch ausgemacht werden, sodass Extra alleine gedemütigt wurde. Neemann und Wolff wurden kurz zuvor in Schutzhaft genommen.[1] Wie auch Neeman trug sie ein Schild mit der Aufschrift: "Ich bin ein deutsches Mädchen und habe mich vom Juden schänden lassen".
Einzelnachweise
- ↑ Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 13