Baustoffhandlung Wieben: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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==Geschichte==
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Bereits vor der Übernahme durch [[Dodo D. Stroman]] im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei G. W. Claassen, die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die ''austoffhandlung Wieben''.
Bereits vor der Übernahme durch [[Dodo D. Stroman]] im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn [[Hermann Stroman]] und sein Schwiegersohn [[Arend Janssen Hoppe]] den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn [[Dodo Stroman]] mit in die Firma auf, die bis nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei G. W. Claassen, die 1897 in der [[Große Mühlenstraße|Großen Mühlenstraße]] gegründet wurde und 1982 in das [[Gewerbegebiet Leegemoor]] umzog.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175</ref> Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die ''Baustoffhandlung Wieben''.
 
Das Stroman'sche Haus (Wohngebäudeteil an der Brückstraße) wurde 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 30. August 2021, 13:34 Uhr

Baustoffhandlung Wieben

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Basisdaten
Gründung 1826
Auflösung vor 2007
Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter

Haftung (GmbH)

Hauptsitz Brückstraße 6

26506 Norden

Die Baustoffhandlung Wieben (ehemals: Holzhandlung Stroman) war eine Baustoffhandlung an der Brückstraße 6 in Norden. Gegründet wurde sie als Holzhandlung und Sägewerk von Dodo D. Stroman.[1] Heute wird das gesamte Ensemble des Haupthauses für Wohnzwecke genutzt, in der rückwärtig gelegenen Scheune richtete der Reichshof einen gemütlich-rustikalen Veranstaltungssaal ein.

Geschichte

Bereits vor der Übernahme durch Dodo D. Stroman im Jahre 1826 befand sich hier ein Holzhandelsgeschäft nebst Lager und Sägewerk. Die rege Bautätigkeit führte zu einer großen Nachfrage nach Bauholz.[2] Nach dem Ausscheiden von Stroman übernehmen sein Sohn Hermann Stroman und sein Schwiegersohn Arend Janssen Hoppe den Betrieb. Ab 1901 nahm Hermann seinen Sohn Dodo Stroman mit in die Firma auf, die bis nach dem Zweiten Weltkrieg Bestand hatte. Ab 1954 war im ehemaligen Sägewerksgebäude die Klempnerei G. W. Claassen, die 1897 in der Großen Mühlenstraße gegründet wurde und 1982 in das Gewerbegebiet Leegemoor umzog.[3] Seitdem - bis etwa 2007 - befand sich hier dann die Baustoffhandlung Wieben.

Das Stroman'sche Haus (Wohngebäudeteil an der Brückstraße) wurde 1999 zu einem Mehrparteienhaus umgestaltet und umfangreich renoviert.[4]

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 151
  2. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 175
  4. Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 43

Siehe auch