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Version vom 6. Mai 2021, 12:59 Uhr
Westerhörner Schule | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Westerhörner Schule | Text = Ehemalige Schule in Westermarsch II | center = 53.58383748848978, 7.108221681016362 | circle = 53.58383748848978, 7.108221681016362 :25 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1866 (1782) | |||||||
| Erbauer | Gemeinde Westermarsch II | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Entwidmung | ||||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | We 2 A
26506 Norden | |||||||
Die Westerhörner Schule war die nordwestlichste Schule des deutschen Festlandes und damit naturgemäß auch der Stadt Norden. Sie war neben der Itzendorfer Schule eine der beiden Schulen in Westermarsch II.
Geschichte
Über die Gründung der Westerhörner Schule ist nichts bekannt. Sicher ist, dass sie 1782 erbaut wurde und noch bis 1813 mit Stroh bedeckt war. Am Westenede befand sich die Klasse und am Ostende eine Küche und ein Stall. Der Raum unter dem Abdach der Tür wurde "Ülkgatt" genannt.[1] Möglicherweise haben hier Iltisse (= Ülke) oder Marder gehaust (gatt = Höhle).
Bei der Februar im Jahre 1825 wurde die Schule von den Fluten überschwemmt, blieb aber weitestgehend unversehrt. Der Lehrer musste zu einem nahegelegenen, auf einer Warft errichteten Hof, flüchten. Um 1866 wurde das inzwischen baufällige Gebäude neu errichtet.[1]
Während des Ersten Weltkriegs besuchten 98 Kinder die Westerhörner Schule. 24 von ihnen kamen aus Itzendorf, da die dortige Schule von der Armee requiriert (beschlagnahmt) wurde.[2] Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurden hier Soldaten und Flüchtlinge untergebracht, sodass der Schulbetrieb zum Erliegen kam. Die neuen Bewohner behandelten die Schule und die Einrichtung alles andere als gut, sodass nach ihrem Auszug eine umfangreiche Sanierung erforderlich war. 1956 waren die Renovierungen abgeschlossen, 1961 wurde ein Gruppenraum angebaut.[1]
1968 wurde die Schule geschlossen. In ihrer 186-jährigen Geschichte hatte die Schule 23 Lehrer. Der stete Wechsel war vor allem der mangelnden Bereitschaft der Schulgemeinde zur Instandhaltung der Schule geschuldet.[1]
Lehrkräfte
| Zeitraum | Vollständiger Name |
|---|---|
| 1782 - 1813 | Poppe Steffens |
| 1813 - 1851 | Hinrich Cremer |
| 1851 - 1881 | Folkert Cremer |
| 1881 - 1885 | F. R. Müller |
| 1885 - 1889 | Gerhard Kleen |
| 1889 - 1892 | Ubbo Janssen |
| 1892 - 1897 | H. Engelckes |
| 1897 - 1899 | ??? Alting |
| Sommer 1901 | ??? Stolle |
| 1901 - 1906 | ??? Westermann |
| 1906 - 1907 | ??? Schöneboom |
| 1907 - 1908 | H. Friemann |
| 1908 - 1909 | Bruno Diersmann |
| 1909 - 1912 | Heye Gross |
| 1912 - 1914 | Johannes Juilfs |
| 1914 - 1916 | ??? Aries |
| 1916 - 1923 | ??? Groot |
| 1923 - 1929 | Wilhelm Wiedey |
| 1929 - 1939 | Leopold Gerdes |
| 1939 - 1945 | Rikus Hinrichs Daniels |
| 1945 - 1949 | G. Klaffke |
| 1949 - 1968 | Heinrich Hujer |
Literatur
- Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 74-75