Haus Landmann: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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'''Haus Landmann''' ist der Name einer großen Stadtvilla in der [[Osterstraße]] in Norden, unmittelbar neben der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]. Das Haus wurde um 1900 von der Familie Landmann aus Norden erbaut, die hier in dieser Zeit neuer Inhaber der nahegelegenen [[Eisenhütte]] wurde. Residierte hier früher ausschließlich die Familie, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8</ref>
'''Haus Landmann''' ist der Name einer großen Stadtvilla in der [[Osterstraße]] in Norden, unmittelbar neben der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole]]. Das Haus wurde um 1900 von der Familie Landmann aus Norden erbaut, die hier in dieser Zeit neuer Inhaber der nahegelegenen [[Eisenhütte]] wurde. Das Gelände war zuvor unbebaut und gehörte zur Norder Umlandgemeinde [[Sandbauerschaft]]. Residierte hier früher ausschließlich die Familie, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8</ref>


Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu [[Bahnhof Norden-Stadt|einem Bahnhof]] galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem "immer etwas los", denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur familieneigenenen Fabrik lag.
Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu [[Bahnhof Norden-Stadt|einem Bahnhof]] galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem "immer etwas los", denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur familieneigenenen Fabrik lag.

Version vom 1. März 2021, 14:00 Uhr

Haus Landmann

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Basisdaten
Entstehungszeit um 1900
Erbauer Familie Landmann
Bauweise Stadtvilla
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Osterstraße 37

26506 Norden

Haus Landmann ist der Name einer großen Stadtvilla in der Osterstraße in Norden, unmittelbar neben der Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole. Das Haus wurde um 1900 von der Familie Landmann aus Norden erbaut, die hier in dieser Zeit neuer Inhaber der nahegelegenen Eisenhütte wurde. Das Gelände war zuvor unbebaut und gehörte zur Norder Umlandgemeinde Sandbauerschaft. Residierte hier früher ausschließlich die Familie, wird das Gebäude heute als Mehrparteienhaus genutzt.[1]

Obgleich es aus heutigen Gesichtspunkten eher unattraktiv erscheint, ein Wohngebäude unmittelbar an Bahnschienen zu errichten, war es in früheren Zeiten äußerst angesagt. Die Nähe zu einem Bahnhof galt als begehrenswert, denn so konnte man ein verkehrsgünstiges Anwesen an einem der städtischen Einfallstore vorzeigen. Am Bahnhof war zudem "immer etwas los", denn diese lagen in der Regel nahe der prestigeträchtigen Hauptstraßen. Die Lärmbelästigung war damals noch längst nicht mit heute zu vergleichen. Im Falle des Hauses Landmann kommt hinzu, dass das Gebäude in unmittelbarer Nähe zur familieneigenenen Fabrik lag.

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV) Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier vom 17./18. Juni 1995, S. 8

Siehe auch