Theelacht: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Theelacht''' ist der weltweit älteste Zusammenschluss auf genossenschaftlicher Basis mit einer über 1.100 Jahre alten Geschichte und wird deshalb auch als "älteste Genossenschaft der Welt" bezeichnet. Die Theelacht ist neben der [[Leegemoorgesellschaft]] und der [[Altenbürgerlande]] eine der drei bis heute noch tagenden Norder Genossenschaften. Der Name "Theelacht" entstammt dem Altniederdeutschen und bedeutet sinngemäß "Anteilsüberwachung" (vgl. [[Deichacht]]). | Die '''Theelacht''' ist der weltweit älteste Zusammenschluss auf genossenschaftlicher Basis mit einer über 1.100 Jahre alten Geschichte und wird deshalb auch als "älteste Genossenschaft der Welt" bezeichnet. Die Theelacht ist neben der [[Leegemoorgesellschaft]] und der [[Altenbürgerlande]] eine der drei bis heute noch tagenden Norder Genossenschaften. Der Name "Theelacht" entstammt dem Altniederdeutschen und bedeutet sinngemäß "Anteilsüberwachung" (vgl. [[Deichacht Norden|Deichacht]]). | ||
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Version vom 23. Februar 2021, 10:22 Uhr
Theelacht | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründung | um 884 |
| Auflösung | - |
| Rechtsform | Genossenschaft |
| Hauptsitz | Altes Rathaus |
Die Theelacht ist der weltweit älteste Zusammenschluss auf genossenschaftlicher Basis mit einer über 1.100 Jahre alten Geschichte und wird deshalb auch als "älteste Genossenschaft der Welt" bezeichnet. Die Theelacht ist neben der Leegemoorgesellschaft und der Altenbürgerlande eine der drei bis heute noch tagenden Norder Genossenschaften. Der Name "Theelacht" entstammt dem Altniederdeutschen und bedeutet sinngemäß "Anteilsüberwachung" (vgl. Deichacht).
Geschichte
Die Ursprünge der Theelacht reichen zurück in das Jahr 884, als die Friesen unter Bischof Rimbert die Wikinger in der Schlacht bei Nordendi besiegten. Um die einst verlorenen und nun zurückeroberten Gebiete gemeinschaftlich zu bewirtschafteten gründeten sie die Theelacht.
Auch war das Weinhaus im 16. Jahrhundert Versammlungsort der Theelacht.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (1994): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 104-108
Quellenverzeichnis
- Folkerts, Rudolf (1986): Die Theelacht zu Norden, Norden