Brückstraße 7: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 5. September 2022, 22:33 Uhr
Brückstraße 7 | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | vor 1722 |
| Erbauer | unbekannt |
| Bauweise | (verputzter) Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | abgebrochen |
| Genaue Lage | Brückstraße 7
26506 Norden |
An der Brückstraße 7 wurde erstmals im Jahre 1722 ein Haus mitsamt des damaligen Bewohners Jann Hinrichs Hoden erwähnt, dem 1726 ein Mann namens Jan Christoffer folgte. Seit dem 23. Februar 1752 waren Rütger Alberts und Margaretha Melchers neue Hauseigner. Nach dem Tode Alberts' folgte Melchers als Witwe und alleine Besitzerin. Laut Testament vom 6. Oktober 1774 erbte Siebe Siebens Fischer das Haus als Alleinerbe. Von ihm wiederum erbte Atte Gerdes Fischer Haus und Grund. Es folgen wiederum dessen Erben und etwa 1830 Cornelius U. Groeneveld.[1]
Ab 1856 gehörte das Haus dann dem Maler Elias J. Rosenstamm, dem etwa 1890 die Geschwister Rosenstamm folgen, die vermutlich dessen Kinder waren. Spätestens seit 1926 gehörte das Haus den Brüdern Samuel Wolff und Jacob Wolff. Der Viehhändler Samuel Wolff, der als ältester von fünf Söhnen den Viehhandel des Vaters, verbunden mit einer Landwirtschaft, weitergeführt hatte, blieb noch bis in die Zeit des Nationalsozialismus hier wohnhaft und tätig.[1][2] 1974 folgte die Getränkegroßhandlung Christians und später eine reine Wohnnutzung.[1]
2015 wurde das Gebäude abgebrochen und durch ein Mehrparteienhaus ersetzt, das sich über das Grundstück der Brückstraße 8 bis zur Brückstraße 9 erstreckt.
Galerie
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Der historische Altbau - Aufnahme vom 21. April 2003.
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Abriss des Gebäudes - Aufnahme vom 18. Oktober 2015.
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Brückstraße 7-9 - Aufnahme vom 23. September 2017.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße
- ↑ Zur Geschichte der jüdischen Gemeinde Norden auf Alemannia Judaica, abgerufen am 30. April 2022