Galgentiefsbrücke: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] entging die Brücke nur knapp ihrer Zerstörung. Fanatiker hatten diese noch in den letzten Kriegstagen mit Sprengstoff versehen, um sie vor dem Überqueren der herannahenden Alliierten zu sprengen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 43</ref>
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] entging die Brücke nur knapp ihrer Zerstörung. Fanatiker hatten diese noch in den letzten Kriegstagen mit Sprengstoff versehen, um sie vor dem Überqueren der herannahenden Alliierten zu sprengen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 43</ref>


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Datei:Galgentief Blaufärberei van Stipriaan um 1930 01.jpg|Blick auf die alte Galgentiefsbrücke, rechts die [[Blaufärberei van Stipriaan]], links die [[Gaststätte Zum weißen Seehund]] (um 1930).
Datei:Galgentief Blaufärberei van Stipriaan um 1930 01.jpg|Blick auf die alte Galgentiefsbrücke, rechts die [[Blaufärberei van Stipriaan]], links die [[Gaststätte Zum weißen Seehund]] (um 1930).

Version vom 17. Januar 2022, 14:48 Uhr

Galgentiefsbrücke

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Basisdaten
Entstehungszeit 1934
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Brückstraße

26506 Norden

Die Galgentiefsbrücke gehört mit ihren zahlreichen Vorgängerbauten zu den ältesten Brücken im heutigen Stadtgebiet. Letztmalig 1934 neu errichtet, ist sie seit dem Frühjahr 2017 wegen schwerer Baufälligkeit für den allgemeinen Kraftfahrzeugverkehr gesperrt.[1][2] Die Sanierungskosten in Höhe von etwa 1,1 Millionen Euro wurden 2020 vom Rat der Stadt Norden als zu hoch abgelehnt.[2]

Ihren Namen hat die Brücke von ihrem Verlauf über das Galgentief, wobei dies auch auf weitere Brücken zutrifft. Manchmal wird daher auch die Alte Mühlenbrücke als Galgentiefsbrücke bezeichnet.[3]

Wann genau die erste Galgentiefsbrücke erbaut wurde, lässt sich nicht mehr genau nachvollziehen. Naturgemäß erfolgte dies jedoch erst mit der Entstehung des (heutigen) neuen Tiefs im Zuge der Sturmfluten im 14. Jahrhundert, in deren Folge Norden auch einen Seehafen errichten konnte. Spätestens ab der Zeit um 1600, das Galgentief etwas weiter südlich verlegt wurde, lässt sich eine (hölzerne) Brücke nachweisen.[4]

Während des Zweiten Weltkriegs entging die Brücke nur knapp ihrer Zerstörung. Fanatiker hatten diese noch in den letzten Kriegstagen mit Sprengstoff versehen, um sie vor dem Überqueren der herannahenden Alliierten zu sprengen.[5]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 25
  2. 2,0 2,1 Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 6. August 2020, abgerufen am 7. Juni 2021
  3. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 125
  4. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174
  5. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 43

Siehe auch