Westermarscher 2. Rott: Unterschied zwischen den Versionen
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Aus Verwaltungsakten aus dem Jahr 1770 geht hervor, dass die Bewohner dieses Rotts, deren Kinder an der [[Alte Altendeichsschule|damaligen Altendeichsschule]] verpflichtet waren, zwei Gulden und einen Stüber an Schulgeld zahlen mussten.<ref>StAA, Rep. 139, 867</ref> | Aus Verwaltungsakten aus dem Jahr 1770 geht hervor, dass die Bewohner dieses Rotts, deren Kinder an der [[Alte Altendeichsschule|damaligen Altendeichsschule]] verpflichtet waren, zwei Gulden und einen Stüber an Schulgeld zahlen mussten.<ref>StAA, Rep. 139, 867</ref> | ||
Im Jahr 1639 umfasste das Rott acht [[Herd|Herde]] und konnte als einziges | Im Jahr 1639 umfasste das Rott acht [[Herd|Herde]] und konnte als einziges Rott in [[Westermarsch I]] seine Herdzahl auch im Jahr 1794 aufrechterhalten.<ref>Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 60</ref> Alle anderen büßten viele Herdstellen ein, die infolge von Seuchen und Misswirtschaft wüst fielen. | ||
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Version vom 19. Oktober 2021, 11:25 Uhr
Westermarscher 2. Rott | |||||||
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| Basisdaten | |||||||
| Administrativer Stadtteil | Westermarsch I | ||||||
| Ungefähre Lage | unbekannt | ||||||
Das 2. Westermarscher Rott war das zweite Rott der Westermarsch. Alternative Bezeichnungen waren Westermarscher 2. Rott (1672, 1650, 1634, 1719) und Westermarsch, das ander Rott (1618) sowie Reindt Siebens Rott bzw. Reyndt Siebens Rott (1770).[1] Die genaue Lage ist nicht bekannt.
Die alte Rotteinteilung entspricht den heutigen Grenzen zwischen den beiden Westermarscher Stadtteilen. Das erste bis vierte Rott bildete Westermarsch I, das fünfte bis neunte Rott Westermarsch II. Zu jedem Rott gehörte eine bestimmte Anzahl an Bauern mit ihren Ländereien. Dies erklärt die diffus wirkende Grenze.
Aus Verwaltungsakten aus dem Jahr 1770 geht hervor, dass die Bewohner dieses Rotts, deren Kinder an der damaligen Altendeichsschule verpflichtet waren, zwei Gulden und einen Stüber an Schulgeld zahlen mussten.[2]
Im Jahr 1639 umfasste das Rott acht Herde und konnte als einziges Rott in Westermarsch I seine Herdzahl auch im Jahr 1794 aufrechterhalten.[3] Alle anderen büßten viele Herdstellen ein, die infolge von Seuchen und Misswirtschaft wüst fielen.
Einzelnachweise
- ↑ Beschreibung von Westermarsch I in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ StAA, Rep. 139, 867
- ↑ Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 60