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Die Straße wurde vor 1895 erschlossen, wie auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 erkennbar ist.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Höchstwahrscheinlich erfolgte eine Erschließung jedoch bereits vor 1667, wenn auch in kaum oder nicht befestiger Form. | Die Straße wurde vor 1895 erschlossen, wie auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 erkennbar ist.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Höchstwahrscheinlich erfolgte eine Erschließung jedoch bereits vor 1667, wenn auch in kaum oder nicht befestiger Form. Der Hof von 1667 gelangte 1817 in den Besitz der Familie Itzen, die ihn für 20.000 Gulden erwarben. Nach der [[Februarflut|Februarflut 1825]] wurde der Hof zwangsversteigert, da die Familie den Hof infolge der gravierenden Schäden und Missernten in Folge der Bodenversalzung nicht mehr halten konnte. Der Erlös betrug nur 5.458 Gulden. Nach 1989 wurde der Hof abgebrochen.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S. 50</ref> | ||
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Version vom 4. Juni 2021, 10:38 Uhr
Wichter Weg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Norddeich | |||||||
| Erschließungsjahr | vor 1667 | |||||||
| Namensgebung | unbekannt | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Der Wichter Weg (auch: Wichterweg) ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Norddeich. Die Straße geht nordöstlich vom Dörper Weg ab und endet als Sackgasse.
Geschichte
Herkunft des Namens
Die Bedeutung des Straßennamens ist nicht ganz gewiss. Zum einen ist es möglich, dass sich der Name auf das Niederdeutsche Wort für "Mädchen" (Wichte; plural) bezieht. Zum anderen ist eine Ableitung vom hiesigen Adelsgeschlecht von Wicht denkbar. Am Ende der Straße befand sich bis ins 20. Jahrhundert ein Bauernhof von 1667, der möglicherweise zu den Besitztümer der von Wicht gehörte, die über zahlreiche Besitzungen - auch Bauernhöfe - verfügten.
Entwicklung
Die Straße wurde vor 1895 erschlossen, wie auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 erkennbar ist.[1] Höchstwahrscheinlich erfolgte eine Erschließung jedoch bereits vor 1667, wenn auch in kaum oder nicht befestiger Form. Der Hof von 1667 gelangte 1817 in den Besitz der Familie Itzen, die ihn für 20.000 Gulden erwarben. Nach der Februarflut 1825 wurde der Hof zwangsversteigert, da die Familie den Hof infolge der gravierenden Schäden und Missernten in Folge der Bodenversalzung nicht mehr halten konnte. Der Erlös betrug nur 5.458 Gulden. Nach 1989 wurde der Hof abgebrochen.[2]
Gebäude und Plätze
Die Straße besteht heute ausschließlich aus (Ferien-)Reihenhäusern in Bungalow-Bauweise aus den 1970er Jahren.