Rysdyker Weg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Der Rysdyker Weg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Westermarsch I]]. Die Straße geht südlich vom [[Altendeichsweg (Westermarsch) | Altendeichsweg]] ab und endet an einer Hofstelle als Sackgasse. Westlich grenzt kurz vor der Hofstelle der [[Hansweg]] an.
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Version vom 14. Dezember 2020, 15:08 Uhr

Rysdyker Weg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Westermarsch I
Erschließungsjahr zw. 1581-1594
Namensgebung 1897
Historische Namen keine

Der Rysdyker Weg ist eine Gemeindestraße in Norden und liegt im Stadtviertel Westermarsch I. Die Straße geht südlich vom Altendeichsweg ab und endet an einer Hofstelle als Sackgasse. Ein westlicher Nebenarm verläuft gen Hansweg, in den die Straße vom Langhauser Tief aus übergeht.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Name "Rysdyk" ist im Wasserbau eine Fachbezeichnung für einen mit Buschwerk befestigen Deich oder Faschinendeich (Wall aus Sträuchern u.ä.).[1]

Entwicklung

Erstmalige Erwähnung findet die Straße bzw. der Ort "Rysdyk" im Jahr 1700 als "Rysdick".[2] Weitere überlieferte Namen sind "Risdik" (1745), "Ryssdick" und "Rysdick" (beide 1749). 1788 findet sich erstmalig die Schreibweise "Rysdyk".[3]

1594 stand an gleicher Stelle ein Haus oder Hof namens "Enno Karstens Hauß".[4] 1824 wurde das Anwesen als "Rysedyck" und 1895 bzw. 1897 schließlich mit heutiger Schreibung verzeichnet.[5] Zum Hof gehörten 1848 zwei Wohngebäude, die insgesamt 22 Personen beherbergten.[6]

Da der südlich der Straße verlaufende Deich 1583 gezogen wurde, kann der Erschließungszeitraum folglich auf die Zeit zwischen 1583 und 1594 eingegrenzt werden.

Gebäude und Plätze

Dieser Gulfhof ist noch heute erhalten. Er ist seit dem 30. Oktober 2004 Schaffensort des gemeinnützigen Verein Tomtes Hof. Weitere Gebäude gibt es in der Straße nicht.

Einzelnachweise

  1. Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
  2. StAA, Rep. 4, B I, Nr. 229b
  3. StAA, Rep. 37, Nr. 993
  4. StAA, Rep. 244, B, Nr. 2889
  5. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  6. Gretje Schreiber (2009): Die Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd vom 4. Juli 2009, Beilage Ostfriesischer Kurier, Nr. 6, S. 24, Nr. 6

Siehe auch