Haus Adelmann: Unterschied zwischen den Versionen
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==Einzelnachweise == | Vor dem Bau des bis heute bestehenden Gebäudes befanden sich hier zwei Häuser, die 1899 von [[Gerhard Adelmann]] abgebrochen wurden. Auf dem Grund errichtete er das nach ihm benannte ''Haus Adelmann''. Die vorderen Räumlichkeiten wurden bis 1924 an die ''Möbelhandlung Schulte'' aus Leer vermietet, die restlichen bewohnte er mit seiner Familie. 1925 richtete der Sohn des Erbauers, [[Wilhelm Adelmann]], in den Geschäftsräumlichkeiten ein Textil- und Spielwarengeschäft ein.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 187</ref> | ||
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== Beschreibung == | |||
Das zweigeschossige Eckgebäude weist sowohl Ziegelstein- als auch Putzelemente auf. Das Dachgeschoss ist bewusst mit geschweiften Zwerchgiebeln betont. Der Baustil ist offensichtlich dem Jugendstil angelehnt. | |||
An der der Straßenseite zugewandten Fassade befindet sich der Schriftzug ''G. Adelmund''. | |||
==Einzelnachweise== | |||
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Version vom 15. Juni 2021, 14:49 Uhr
Haus Adelmann | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1899 | |||||||
| Erbauer | Gerhard Adelmann | |||||||
| Bauweise | Jugendstilistischer Steinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Osterstraße 17
26506 Norden | |||||||
Das Haus Adelmann ist ein denkmalgeschütztes Gebäude an der Osterstraße 17. Es wurde 1899 von Gerhard Adelmann errichtet und beherbergte über viele Jahre das Spielwarengeschäft Adelmann. Heute befindet sich hier das Ceka Wäschehaus.
Geschichte
Vor dem Bau des bis heute bestehenden Gebäudes befanden sich hier zwei Häuser, die 1899 von Gerhard Adelmann abgebrochen wurden. Auf dem Grund errichtete er das nach ihm benannte Haus Adelmann. Die vorderen Räumlichkeiten wurden bis 1924 an die Möbelhandlung Schulte aus Leer vermietet, die restlichen bewohnte er mit seiner Familie. 1925 richtete der Sohn des Erbauers, Wilhelm Adelmann, in den Geschäftsräumlichkeiten ein Textil- und Spielwarengeschäft ein.[1]
Während des Zweiten Weltkriegs wurde Wilhelm Adelmann zum Kriegsdienst eingezogen und 1944 tödlich verwundet, wodurch der Geschäftsbetrieb vorerst zum Erliegen kam. Erst 1947 nahm seine Witwe den Betrieb wieder auf und führte ihn bis 1968, ehe sie die Geschäftsführung an den gemeinsamen Sohn Richard Adelmann übergab. Dieser richtete in den vorderen Hauptverkaufsräumen einen Spielsalon (Spielhalle) ein. Das klassische Spielwarengeschäft wurden in den zur Kleinen Mühlenstraße befindlichen Räumen weitergeführt.[1]
Beschreibung
Das zweigeschossige Eckgebäude weist sowohl Ziegelstein- als auch Putzelemente auf. Das Dachgeschoss ist bewusst mit geschweiften Zwerchgiebeln betont. Der Baustil ist offensichtlich dem Jugendstil angelehnt.
An der der Straßenseite zugewandten Fassade befindet sich der Schriftzug G. Adelmund.