Vereinsbank Norden: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die '''Vereinsbank Norden eGmuH''' (kurz: ''Vereinsbank Norden'') war eine auf genossenschaftlicher Basis geführte Bank mit Sitz auf dem [[Neuer Weg 57|Neuen Weg 57]].<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169</ref> Sie ist eine der Vorgängerbanken der [[Raiffeisen-Volksbank Norden]].
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Version vom 10. Juni 2021, 08:17 Uhr

Vereinsbank Norden

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Basisdaten
Gründung 21. Juli 1924
Auflösung unbekannt
Rechtsform eingetragene Genossenschaft mit

unbeschränkter Haftpflicht (eGmuH)

Hauptsitz Neuer Weg 67-68

26506 Norden

Die Vereinsbank Norden eGmuH (kurz: Vereinsbank Norden) war eine auf genossenschaftlicher Basis geführte Bank mit Sitz auf dem Neuen Weg 57.[1] Sie ist eine der Vorgängerbanken der Raiffeisen-Volksbank Norden.

Geschichte

Am 21. Juli 1924 gründeten elf Norder Bürger unter Vorsitz des praktischen Arztes Dr. Franz Fenger die Vereinsbank, um in der Zeit nach der Inflation den Handel und das Gewerbe in Norden und Umgebung zu fördern.[1][2] Sie kann als faktischer, nicht jedoch rechtlicher Nachfolger der Norder Bank angesehen werden.

Erster Sitz des Instituts war das Gebäude am Neuen Weg 57, wo sie quasi als Untermieter einzog. Erster Direktor wurde der aus Osterode stammende Carl Gerdes. Da der Bank schon im Herbst des Gründungsjahr 138 Genossenschaftsmitglieder angehörten und der Erfolgskurs sich auch im Folgejahr fortsetzte, erwarb man das Grundstück am Neuen Weg 68, in das man nach einer Renovierung und Banktypischen Gestaltung einzog. Damit hatte die Bank erstmals ein eigenes Bankgebäude.[1]

Im Jahr 1930 wies die Bank erstmals eine Einlagensumme von über einer Million Reichsmark auf. Auch in den nächsten Jahren stand die Bank auf einer soliden Basis, nur der Zweite Weltkrieg brachte Schwierigkeiten mit sich und insbesondere auch die Zeit nach dem Krieg mit der Währungsreform. Doch auch diese Krise meisterte die Bank, die bereits seit 1939 auf Beschluss der Generalversammlung in eine eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht (eGmbH) umgewandelt und -benannt wurde.[3]

1962 erwarb die Bank das Nebengebäude (Neuer Weg 68) und konnte sich so abermals erweitern. 1965 wurden beide Gebäude abgebrochen und neu errichtet. Nach und nach geriet die Bank in den nächsten Jahren in Schwierigkeiten und fusionierte 1988 schließlich mit der Raiffeisen-Volksbank Norden eG.[3]

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 169
  2. Erwähnung in der Beschreibung der Stadt Norden bei der Ostfriesischen Landschaft, abgerufen am 10. Juni 2021
  3. 3,0 3,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 170

Siehe auch