Am Armenplatz: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Keine Bearbeitungszusammenfassung
K Textersetzung - „multimaps“ durch „display_map“
 
(2 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 3: Zeile 3:
==Am Armenplatz==
==Am Armenplatz==
|-
|-
! colspan="2" |{{#multimaps:
! colspan="2" |{{#display_map:
| Title = Am Armenplatz
| Title = Am Armenplatz
| Text = Gemeindestraße in Norden
| Text = Gemeindestraße in Norden
Zeile 16: Zeile 16:
|-
|-
|Stadtteil/-viertel
|Stadtteil/-viertel
|Norddeich
|[[Norddeich]]
|-
|-
|Erschließungsjahr
|Erschließungsjahr
Zeile 27: Zeile 27:
|keine
|keine
|}
|}
Am Armenplatz ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Norddeich]]. Die Straße geht nordöstlich von der [[Norddeicher Straße]] und endet als Sackgasse.
'''Am Armenplatz''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Norddeich]]. Die Straße geht nordöstlich von der [[Norddeicher Straße]] und endet als Sackgasse.
__TOC__
__TOC__
==Geschichte==
==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
===Herkunft des Namens===
Die Straße führt auf das Land eines Hofes mit Namen [[Armenplatz|Hof Armenplatz]]. Dieser befand sich einst im Besitz des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]], später des [[Gasthaus|Gasthauses]]. Um 1880 ging das Land aus dem Kirchen- in Privatbesitz über. Das umliegende Land wurde auch [[Armenland]] genannt. Die Einnahmen aus der Verpachtung und/oder Bewirtschaftung der Fläche wurden für die Armenhilfe verwendet, die in früherer Zeit nicht vom Staat, sondern der Kirche geleistet wurde.<ref>Schreiber, Gretje (2008): Die Höfe in der Lintelermarsch, in: Heim und Herd vom 13. Dezember 2008, Beilage zum Ostfriesischer Kurier, Nr. 11, S. 42</ref>
Die Straße führt auf das Land des [[Armenplatz|Armenplatzes]], einem Hof, der sich einst im Besitz des [[Kloster Marienthal|Klosters Marienthal]], später des [[Gasthaus|Armenhauses]] befand und dessen Unterhalt diente.


===Entwicklung===
===Entwicklung===
Die Erschließung der Straße fällt wohl in den Zeitraum des Bau des Hofes, ungefähr im 16. Jahrhundert. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der heutige Straßenverlauf bereits erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Die Erschließung der Straße fällt wohl in den Zeitraum des Bau des Hofes, ungefähr im 16. Jahrhundert. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der heutige Straßenverlauf bereits erkennbar.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Um 1880 ging das Land aus dem Kirchen- in den Privatbesitz über.<ref>Schreiber, Gretje (2008): Die Höfe in der Lintelermarsch, in: Heim und Herd vom 13. Dezember 2008, Beilage zum Ostfriesischer Kurier, Nr. 11, S. 42</ref> Das umliegende Land wurde auch [[Armenland]] genannt.


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==

Aktuelle Version vom 16. Mai 2022, 02:38 Uhr

Am Armenplatz

Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Stadtteil/-viertel Norddeich
Erschließungsjahr 16. Jahrhundert
Namensgebung unbekannt
Historische Namen keine

Am Armenplatz ist eine Gemeindestraße in Norddeich. Die Straße geht nordöstlich von der Norddeicher Straße und endet als Sackgasse.

Geschichte

Herkunft des Namens

Die Straße führt auf das Land des Armenplatzes, einem Hof, der sich einst im Besitz des Klosters Marienthal, später des Armenhauses befand und dessen Unterhalt diente.

Entwicklung

Die Erschließung der Straße fällt wohl in den Zeitraum des Bau des Hofes, ungefähr im 16. Jahrhundert. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der heutige Straßenverlauf bereits erkennbar.[1] Um 1880 ging das Land aus dem Kirchen- in den Privatbesitz über.[2] Das umliegende Land wurde auch Armenland genannt.

Gebäude und Plätze

Der namensgebende Hof ist bis heute erhalten. Er befindet sich jedoch nicht in dieser Straße, sondern im unmittelbar nördlich gelegenen Kolkpadd.

Heute befinden sich in der Straße ein kleiner Hof und ein Wohnhaus.

Einzelnachweise

  1. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
  2. Schreiber, Gretje (2008): Die Höfe in der Lintelermarsch, in: Heim und Herd vom 13. Dezember 2008, Beilage zum Ostfriesischer Kurier, Nr. 11, S. 42

Siehe auch