Synagogenweg 3: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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26506 Norden
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Das Gebäude am '''Synagogenweg 3''' in [[Norden (Stadtteil)|Norden]] ist das Geburtshaus der bekannten jüdischen Widerstandskämpferin [[Recha Freier]].<ref> Gretje Schreiber, Norder Häuser (XIX): Die Bewohner des Neuen Weges, in: Ostfriesischer Kurier, 17./18. August 2006, S. 12</ref> Es ist anzunehmen, dass das Gebäude in etwa zur selben Zeit wie das [[Vorsängers Haus|Haus des Vorsängers]] (Hausnummer 2) im Jahre 1891 erbaut wurde.
 
Am '''Synagogenweg 3''' in [[Norden (Stadtteil)|Norden]] befindet sich das Geburtshaus der bekannten jüdischen Widerstandskämpferin [[Recha Freier]].<ref> Schreiber, Gretje (2006): Norder Häuser (XIX). Die Bewohner des Neuen Weges, in: Ostfriesischer Kurier, 17./18. August 2006, S. 12</ref> Es wurde 1891 als Wohnhaus für den Lehrer der [[Jüdische Schule]] errichtet, an der auch Rechas Vater, [[Manasse Schweitzer]], unterrichtete. Das Gebäude ersetzte einen älteren Vorgängerbau und steht heute unter Denkmalschutz.<ref>Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 31</ref><ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 12. November 2021</ref>
 
Von 1891 bis 1893 bewohnte die Familie Freier das Haus. Der letzte jüdische Bewohner war der Lehrer [[Isaak Klein]], der hier von 1893 bis 1939 wohnte.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 69</ref> Bis heute dient das Gebäude als Wohnhaus und wird von einem bekannten Norder Gewerbetreibenden bewohnt.
 
== Trivia ==
In der Zeit um 1891 hatte das Gebäude die [[Hausnummerierung|alte Hausnummer]] 235 A.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 132</ref>
 
==Galerie==
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Datei:Synagogenweg 3 - 11072021 (1).jpg|Synagogenweg 3 - Aufnahme vom 11. Juli 2021.
Datei:Synagogenweg 3 - 11072021 (2).jpg|Synagogenweg 3 - Aufnahme vom 11. Juli 2021.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 22. Mai 2022, 20:57 Uhr

Synagogenweg 3

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Basisdaten
Entstehungszeit 1891
Erbauer Jüdische Gemeinde Norden
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Synagogenweg 3

26506 Norden

Am Synagogenweg 3 in Norden befindet sich das Geburtshaus der bekannten jüdischen Widerstandskämpferin Recha Freier.[1] Es wurde 1891 als Wohnhaus für den Lehrer der Jüdische Schule errichtet, an der auch Rechas Vater, Manasse Schweitzer, unterrichtete. Das Gebäude ersetzte einen älteren Vorgängerbau und steht heute unter Denkmalschutz.[2][3]

Von 1891 bis 1893 bewohnte die Familie Freier das Haus. Der letzte jüdische Bewohner war der Lehrer Isaak Klein, der hier von 1893 bis 1939 wohnte.[4] Bis heute dient das Gebäude als Wohnhaus und wird von einem bekannten Norder Gewerbetreibenden bewohnt.

Trivia

In der Zeit um 1891 hatte das Gebäude die alte Hausnummer 235 A.[5]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (2006): Norder Häuser (XIX). Die Bewohner des Neuen Weges, in: Ostfriesischer Kurier, 17./18. August 2006, S. 12
  2. Ökumenischer Arbeitskreis (2021): Kleiner Rundgang durch Norden, Norden, S. 31
  3. Liste der Baudenkmale in Norden, abgerufen am 12. November 2021
  4. Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 69
  5. Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 132

Siehe auch