Behelfsheime Westgaste: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Die '''Behelfsheime in [[Westgaste]]''' waren ein Lager aus hölzernen und steinernen Baracken, die die [[Stadt Norden]] ab 1944 für die stetig steigende Zahl von ''Ausgebombten'', insbesondere aus der Stadt Emden, errichten ließ.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11</ref> Es befand sich auf dem Grund der heutigen Gärtnerei der [[Behindertenhilfe Norden]].<ref>Zeitzeugenbefragung vom 20. Februar 2022</ref> Zu dieser Zeit wurde das spätere [[Vertriebenenlager Tidofeld]] noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.
Die '''Behelfsheime in [[Westgaste]]''' bestanden - anders als die [[Behelfsheime Bargebur|Behelfsheime in Bargebur]] nicht aus mehreren hölzernen Unterkünften, sondern aus einem steinernen Baracke aus Betonstein für zwei Familien.<ref name=":0">Haddinga, Johann (1995): Kriegsalltag in Ostfriesland, Norden, S. 150</ref> Die [[Behelfsheime]] enstanden ab Sommer 1944 für die stetig steigende Zahl von ''Ausgebombten'' aus der Stadt Emden.<ref name=":0" /><ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11</ref> Zu dieser Zeit wurde das spätere [[Vertriebenenlager Tidofeld]] noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.
 
Der genaue Standort an der [[Manningastraße]] konnte noch nicht eindeutig verortet werden.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references />
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==Siehe auch==
==Siehe auch==

Aktuelle Version vom 12. September 2022, 12:58 Uhr

Behelfsheime Westgaste

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Basisdaten
Kategorie Orte in Norden
Stadtteil/-viertel Westgaste
Genaue Lage Manningastraße

26506 Norden

Die Behelfsheime in Westgaste bestanden - anders als die Behelfsheime in Bargebur nicht aus mehreren hölzernen Unterkünften, sondern aus einem steinernen Baracke aus Betonstein für zwei Familien.[1] Die Behelfsheime enstanden ab Sommer 1944 für die stetig steigende Zahl von Ausgebombten aus der Stadt Emden.[1][2] Zu dieser Zeit wurde das spätere Vertriebenenlager Tidofeld noch militärisch genutzt und auch weitere Unterkünfte standen mit dem Fortschreiten des Krieges kaum mehr zur Verfügung.

Der genaue Standort an der Manningastraße konnte noch nicht eindeutig verortet werden.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Haddinga, Johann (1995): Kriegsalltag in Ostfriesland, Norden, S. 150
  2. Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 11

Siehe auch