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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich hier eine Bäckerei, zu dieser Zeit noch betrieben von dem Niederländer [[Jibbe Cornelius Poppinga]], der hier seit 1794 wohnte.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 135</ref><ref name=":1">[https://www.cafe-remmers.de/tradition.php Historie des Café Remmers], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Seit 1899 befindet sich das Gebäude im Besitz der Familie Remmers, beginnend mit [[Eilert Remmers]] und [[Anni Remmers]], die es in diesem Jahr dem Nachkommen Poppingas, [[Albertus Jibben Poppinga]], abkauften und hier eine Bäckerei einrichteten.<ref name=":1" /> Aufgrund der großen Beliebtheit der Backwaren entschlossen die beiden sich 1906, zusätzlich ein Café zu eröffnen.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> | Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich hier eine Bäckerei, zu dieser Zeit noch betrieben von dem Niederländer [[Jibbe Cornelius Poppinga]], der hier seit 1794 wohnte.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 135</ref><ref name=":1">[https://www.cafe-remmers.de/tradition.php Historie des Café Remmers], abgerufen am 7. Juni 2021</ref> Seit 1899 befindet sich das Gebäude im Besitz der Familie Remmers, beginnend mit [[Eilert Remmers]] und [[Anni Remmers]], die es in diesem Jahr dem Nachkommen Poppingas, [[Albertus Jibben Poppinga]], abkauften und hier eine Bäckerei einrichteten.<ref name=":1" /> Aufgrund der großen Beliebtheit der Backwaren entschlossen die beiden sich 1906, zusätzlich ein Café zu eröffnen.<ref name=":0" /><ref name=":1" /> Es war das erste seiner Art in der Stadt.<ref name=":2" /> | ||
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1968 übernahmen [[Eilert Remmers]] und [[Agnes Remmers]] das Café. Unter ihrer Führung wurde das Teezimmer neu eingerichtet und ein offener Kamin erbaut. Die Ladeneinrichtung und die Front wurden modernisiert und der Produktionsbereich mit mehr Kühlräumen versehen. Auch ein Dachgarten entstand. Das Ehepaar erweiterte das Sortiment zudem um Konditorwaren und schaffte es als erste Gastronomie, eine Genehmigung zum Aufstellen von Stühlen am Neuen Weg zu erhalten.<ref name=":1" /> | 1968 übernahmen [[Eilert Remmers]] und [[Agnes Remmers]] das Café. Unter ihrer Führung wurde das Teezimmer neu eingerichtet und ein offener Kamin erbaut. Die Ladeneinrichtung und die Front wurden modernisiert und der Produktionsbereich mit mehr Kühlräumen versehen. Auch ein Dachgarten entstand. Das Ehepaar erweiterte das Sortiment zudem um Konditorwaren und schaffte es als erste Gastronomie, eine Genehmigung zum Aufstellen von Stühlen am Neuen Weg zu erhalten.<ref name=":1" /> | ||
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Datei:Neuer Weg Deutsches Haus vor Erweiterung um 1930.jpg|Das Gebäude ganz rechts, vermutlich um 1930. | |||
Datei:Neuer Weg 28 16032003.jpg|Neuer Weg 28 - ''Café Remmers'' - Aufnahme vom 16. März 2003. | |||
Datei:Neuer Weg 28 23032019.jpg|Neuer Weg 28 - ''Café Remmers'' - Aufnahme vom 23. März 2019. | |||
Datei:Neuer Weg 28 - Café Remmers - 14 11 2021.jpg|Neuer Weg 28 - ''Café Remmers'' - Aufnahme vom 14. November 2021. | |||
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*[[Liste der Häuser am Neuen Weg]] | *[[Liste der Häuser am Neuen Weg]] | ||
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Aktuelle Version vom 1. Dezember 2025, 16:33 Uhr
Café Remmers | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entstehungszeit | 1950 (vor 1800) |
| Erbauer | Jakob Remmers |
| Bauweise | verputzter Ziegelsteinbau |
| Erhaltungszustand | erhalten |
| Genaue Lage | Neuer Weg 28
26506 Norden |
Das Café Remmers gehört zu den am längsten im Familienbesitz befindlichen Cafés der Stadt und hat seinen Sitz in einem 1950 auf dem Grund eines historischen Vorgängerbaus errichteten Gebäudes. Es ist nicht zu verwechseln mit der historischen Bäckerei Remmers an der Osterstraße 149.
Geschichte
Schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts befand sich hier eine Bäckerei, zu dieser Zeit noch betrieben von dem Niederländer Jibbe Cornelius Poppinga, der hier seit 1794 wohnte.[1][2] Seit 1899 befindet sich das Gebäude im Besitz der Familie Remmers, beginnend mit Eilert Remmers und Anni Remmers, die es in diesem Jahr dem Nachkommen Poppingas, Albertus Jibben Poppinga, abkauften und hier eine Bäckerei einrichteten.[2] Aufgrund der großen Beliebtheit der Backwaren entschlossen die beiden sich 1906, zusätzlich ein Café zu eröffnen.[1][2] Es war das erste seiner Art in der Stadt.[3]
Am 1. April 1938 übernahmen Jakob Remmers und Sophie Remmers das Geschäft. Schon bei der Übernahme hatten die beiden Umbaupläne, doch stellten sie diese aufgrund des einsetzenden Krieges zurück und setzten sie erst 1950 um. Zunächst wurden die Betriebsräume neu gebaut, fünf Jahre später wurden die Geschäftsräume erweitert und das Gebäude erhielt seine heutige Ausgestaltung.[1][3] In dieser Zeit hatte das Geschäft nicht selten bis 23:00 Uhr geöffnet, da Bäckermeister Remmers ab 1950 auch eine Schankgenehmigung für Weine und Liköre besaß.[1]
1968 übernahmen Eilert Remmers und Agnes Remmers das Café. Unter ihrer Führung wurde das Teezimmer neu eingerichtet und ein offener Kamin erbaut. Die Ladeneinrichtung und die Front wurden modernisiert und der Produktionsbereich mit mehr Kühlräumen versehen. Auch ein Dachgarten entstand. Das Ehepaar erweiterte das Sortiment zudem um Konditorwaren und schaffte es als erste Gastronomie, eine Genehmigung zum Aufstellen von Stühlen am Neuen Weg zu erhalten.[2]
Galerie
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Aufnahme aus dem Jahre 1912 (ganz links).
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Aufnahme aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.
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Das Gebäude ganz rechts, vermutlich um 1930.
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Neuer Weg 28 - Café Remmers - Aufnahme vom 16. März 2003.
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Neuer Weg 28 - Café Remmers - Aufnahme vom 23. März 2019.
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Neuer Weg 28 - Café Remmers - Aufnahme vom 14. November 2021.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 1,2 1,3 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 135
- ↑ 2,0 2,1 2,2 2,3 Historie des Café Remmers, abgerufen am 7. Juni 2021
- ↑ 3,0 3,1 Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 25