Hadelsen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Hadelsen''' waren ein mächtiges Adels- oder [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlingsgeschlecht]]. Durch Heirat waren sie mit weiteren mächtigen Familien wie den [[Aldersna]] und den [[Beninga]] verwandt.<ref>[https://gedbas.genealogy.net/person/database/60181?begin=&offset=3400&max=200 Genealogische Aufzeichnungen zur Familie Hadelsen], abgerufen am 7. September 2021</ref> Stammvater des Geschlechts war wohl ein Mann namens ''Hadel''. Gemäß traditioneller, ostfriesischer (patronymischer) Namensgebung folgte dem Namen später eine Endung, in diesem Falle ''-sen'' als Zeichen für die Angehörigen zur Familie bzw. Sippe des Hadel.
Die '''Hadelsen''' waren ein mächtiges Adels- oder [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlingsgeschlecht]]. Durch Heirat waren sie mit weiteren mächtigen Familien wie den [[Aldersna]] und den [[Beninga]] verwandt.<ref>[https://gedbas.genealogy.net/person/database/60181?begin=&offset=3400&max=200 Genealogische Aufzeichnungen zur Familie Hadelsen], abgerufen am 7. September 2021</ref> Stammvater des Geschlechts war wohl ein Mann namens ''Hadel''. Gemäß traditioneller, ostfriesischer (patronymischer) Namensgebung folgte dem Namen später eine Endung, in diesem Falle ''-sen'' als Zeichen für die Angehörigen zur Familie bzw. Sippe des Hadel.


Ihr letzter Herrschaftsgebiet auf dem heutigen Stadtgebiet war die [[Westerburg]] in [[Westgaste]], die sie wohl auch erbauten.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.</ref> Mitte des 15. Jahrhunderts zählten sie durch [[Halle Hadelsen]] auch die [[Osterburg]] in [[Ekel]] zu ihren Besitztümern.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 167</ref>
Ihr letzter Herrschaftsgebiet auf dem heutigen Stadtgebiet war die [[Westerburg]] in [[Westgaste]], die sie wohl auch erbauten.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.</ref> Mitte des 15. Jahrhunderts zählten sie durch [[Halle Hadelsen]] auch die [[Osterburg]] in [[Ekel]] zu ihren Besitztümern.<ref name=":0">Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 167</ref>
 
Das Wappen der Hadelsen zeigte drei Tatzenkreuze.<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 10. September 2021, 08:58 Uhr

Hadelsen

Basisdaten
Ersterwähnung unbekannt
Einflussbereich diverse
Stammsitz Westerburg

Die Hadelsen waren ein mächtiges Adels- oder Häuptlingsgeschlecht. Durch Heirat waren sie mit weiteren mächtigen Familien wie den Aldersna und den Beninga verwandt.[1] Stammvater des Geschlechts war wohl ein Mann namens Hadel. Gemäß traditioneller, ostfriesischer (patronymischer) Namensgebung folgte dem Namen später eine Endung, in diesem Falle -sen als Zeichen für die Angehörigen zur Familie bzw. Sippe des Hadel.

Ihr letzter Herrschaftsgebiet auf dem heutigen Stadtgebiet war die Westerburg in Westgaste, die sie wohl auch erbauten.[2] Mitte des 15. Jahrhunderts zählten sie durch Halle Hadelsen auch die Osterburg in Ekel zu ihren Besitztümern.[3]

Das Wappen der Hadelsen zeigte drei Tatzenkreuze.[3]

Einzelnachweise

  1. Genealogische Aufzeichnungen zur Familie Hadelsen, abgerufen am 7. September 2021
  2. Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 37ff.
  3. 3,0 3,1 Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 167

Siehe auch