Kriegerverein Norden
Kriegerverein Norden | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründung | 19. Jahrhundert |
| Auflösung | - |
| Rechtsform | eingetragener Verein (e.V.) |
| Hauptsitz | unbekannt |
Der Kriegerverein Norden war eine Vereinigung von Kriegsveteranen aus Norden und Umgebung, der sich der Kriegsgräberfürsorge, der Fürsorge von Kriegshinterbliebenen und Kriegsopfern, der Errichtung und Pflege von Kriegerdenkmälern und Gedenkstätten sowie der Reservistenbetreuung verpflichtet hatte. Seine Gründung erfolgte wahrscheinlich, wie bei den meisten anderen Kriegervereinen im heutigen Bundesgebiet, in der Mitte des 19. Jahrhunderts.
Mitglieder des Norder Kriegervereins waren maßgeblich an der Gründung der Norder Feuerwehr beteiligt und stellten - gemeinsam mit Angehörigen des Norder Turnvereins einen Großteil der ersten Mitglieder.
Mit der ab 1934 einsetzenden Gleichschaltung wurden 1938 sämtliche Kriegervereine und ähnliche Organisationen mit Ausnahme der NSKOV zwangsweise in den NS-Reichskriegerbund eingegliedert. Durch das Kontrollratsgesetz Nr. 2 (Auflösung und Liquidierung der Naziorganisationen) vom 10. Oktober 1945 wurde unter anderem der NS-Reichskriegerbund „abgeschafft und für ungesetzlich erklärt“. Damit kam jegliches Vereinsleben in diesem Bereich zum Erliegen. Ab Anfang der 1950er Jahre wurden Soldatenverbände wieder möglich. Waren zuerst Vereinigungen von Teilnehmern des Zweiten Weltkriegs sehr aktiv, in der Öffentlichkeit präsent und verfügten über bundesweite Dachverbände, liegt der Schwerpunkt der örtlichen Vereine heute auf dem internen und regionalen Vereinsleben.[1]
Einzelnachweise
- ↑ Nimmergut, Jörg (2012): Kurzer Abriss der Geschichte des deutschen Kriegervereinswesens 1835 bis 1943. Kriegervereine – Ein reizvolles Sammelgebiet. In: Orden und Ehrenzeichen. Das Magazin für Freunde der Phaleristik, Hof/Saale