Theelacht
Theelacht | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründung | 12. Oktober 1632 |
| Auflösung | - |
| Rechtsform | Genossenschaft |
| Hauptsitz | keiner |
Die Leegemoorgesellschaft ist ein seit Mitte des 16. Jahrhunderts auf genossenschaftlicher Basis geführter Verband von Interessenten (vergleichbar mit heutigen Aktionären). Die Leegemoorgesellschaft ist neben der Theelacht und der Altenbürgerlande eine der drei bis heute noch tagenden Norder Genossenschaften. Als offizielles Gründungsdatum wird der 12. Oktober 1632 angegeben, jedoch findet die Genossenschaft bereits in einem Erbpachtvertrag vom 23. April 1562 indirekt als "Ordonnanz der Leegemoorgebräucher" Erwähnung.
Geschichte
Auch war das Weinhaus im 16. Jahrhundert Versammlungsort der Theelacht.[1]
1816 wird das Privileg der öffentlichen Verkäufe und Verheuerungen von der hannoverschen Regierung abgelehnt. 1919 wird ein Hotelbetrieb im Weinhaus genehmigt, aber schon einige Jahre später wieder aufgegeben. Das Weinhaus wird umgebaut und das Finanzamt fand dort seine Bleibe. 1992 enthält es Dienststellen der ev.-luth. Kirche und der Kriminalpolizei (1).
Einzelnachweise
- ↑ Schreiber, Gretje (1994): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 104-108
Quellenverzeichnis
- Cremer, Ufke (1982): Up Leegmoors Wohlfahrt : 375 Jahre Leegemoorgesellschaft zu Norden, Norden, 52 S.
- Haddinga, Johann (2007): Up Leegmoors Wohlfahrt!; in: Ostfriesland Magazin Nr. 10, S. 48-51
- Schreiber, Gretje (2006): Norder Gemeinweiden im ausgehenden Mittelalter bis zur Neuzeit, in: Emder Jahrbuch für historische Landeskunde Ostfrieslands, S. 46
- Schreiber, Gretje (2008): Ein Kapitel Norder Stadtgeschichte. Leegemoorgesellschaft und Altenbürgerlande; in Heim und Herd 2008, Nr. 2-6 (5 Teile)