Gräfin-Theda-Schule
Gräfin-Theda-Schule | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 1912 | |||||||
| Erbauer | Stadt Norden | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Entwidmung | ||||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Gartenstraße 1
26506 Norden | |||||||
Die Gräfin-Theda-Schule war
Geschichte
Die Gründung der Gräfin-Theda-Schule geht zurück auf die Überlegung zur Einrichtung einer Schule für höhere Mädchenbildung. Das Ulrichsgymnasium war seinerzeit nur Jungen vorbehalten. So gründeten Norder Bürger bereits im Jahre 1850 eine Höhere Töchterschule in der Neuweger Schule. 1873 wurde die bis dahin privat betriebene Schule von der Stadt Norden übernommen und an wechselnden Standorten weiterbetrieben.[1]
Nach langer Planung wurde 1912 der Neubau des Schulgebäudes an der Gartenstraße verwirklicht. Die Schule wurde zu Ehren von Gräfin Theda, Tochter des Focko Ukena benannt, die mit Ulrich Cirksena verheiratet war. Ihr bekanntester Sohn war der spätere Graf Edzard Cirksena, genannt "Der Große".[2] Die Schülerinnen kamen nicht nur aus Norden, sondern auch dem Umland und sogar von den ostfriesischen Inseln. Das hatte zur Folge, dass viele von ihnen in Pensionen oder bei Privatleuten im Stadtgebiet untergebracht waren, vor allem im sogenannten Mädchenpensionat Reins an der Westerstraße.
Literatur
- Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 103-120