Alte Backstube
Alte Backstube | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | 17. Jahrhundert | |||||||
| Erbauer | unbekannt | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Westerstraße 96
26506 Norden | |||||||
Die Alte Backstube (auch: Theemannsches Haus) an der Westerstraße 96 gehört zu den ältesten noch existenten Gebäuden der westlichen Kernstadt. Seit Anfang der 1980er Jahre wird das Gebäude als Gastwirtschaft genutzt. Wegen seiner baugeschichtlichen Bedeutung steht es unter Denkmalschutz.
Geschichte
Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert errichtet, wenngleich die Kellergewölbe wahrscheinlich deutlich älter sind (siehe Beschreibung). 1878 erwarb Heinrich Jacob Themann das Eckhaus und gründete dort eine Bäckerei.[1] Um diese Zeit wurde das Objekt wohl in nördliche Richtung erweitert.
1912 übernahm sein Sohn Emil Themann mit seiner Ehefrau den elterlichen Betrieb und führte ihn mit einigen Unterbrechungen bis in das Jahr 1962 fort. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde das Gebäude zu einer Gastwirtschaft umgerichtet, wobei großer Wert auf den Erhalt des kulturgeschichtlich wertvollen Charme des altehrwürdigen Baus zu legen.[1]
Beschreibung
Der langgestreckte, eingeschössige Bau besteht aus Ziegelsteinen im sogenannten Klosterformat. Der Giebel zur Straße ist vorgesetzt, die Kellerfenster mit Entlastungsbögen originalgetreu erhalten.
Bemerkenswert ist das mit einem massiven Mauerwerk ausgestattete Kellergewölbe im vorderen Teil (in Richtung Westerstraße). Diese weisen deutliche Ähnlichkeiten mit jenen des Alten Rathauses auf. Zeitzeugenberichten zufolge soll sich hier bis mindestens in die Mitte der 1920er Jahre eine Art unterirdischer Gang zwischen beiden Gebäuden gegeben haben.[1]