Folkmar Franzius: Unterschied zwischen den Versionen
Stefan (Diskussion | Beiträge) |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
== Leben == | == Leben == | ||
Folkmar wurde 1827 in Leer als Sohn der Eheleute Johann Albrecht Franzius und Henriette Beninga- | Folkmar wurde 1827 in Leer als Sohn der Eheleute Johann Albrecht Franzius und Henriette Beninga-Kettler geboren. Er absolvierte von 1847 bis 1850 in Heidelberg und Göttingen ein Studium der Rechtswissenschaften und war ab 1856 zunächst als Rechtsanwalt in Aurich tätig. Von 1860 bis 1895 lebte und arbeitete er in Norden. Für herausragende Verdienste wurde ihm der Ehrentitel ''[[Justizrat]]'' verliehen.<ref name=":0">[http://www.bioparl.de/datenbanken/biorabkr/biorabkr-db/?id=674 Biographie des Folkmar Franzius], abgerufen am 13. Februar 2022</ref> Um 1870 erbaute er das nach ihm benannte [[Haus Franzius]] am südlichen [[Neuer Weg|Neuen Weg]].<ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 41</ref> Zudem war er maßgeblich an der Gründung des [[Norder Turnverein|''Norder Turnvereins'']] (damals noch als ''Turnverein Norden'') beteiligt.<ref>Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 5</ref> | ||
Ab 1895 war Franzius als Anwalt in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) tätig. 1898 wurde er für die Nationalliberale Partei zum Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Emden-Norden und saß im Ausschuss für Flaggenrecht.<ref name=":0" /> Er hatte acht Kinder.<ref>[https://www.ancestry.com/genealogy/records/stephan-rudolph-folkmar-franzius-24-1sg41s1 Genealogische Aufzeichnung zu Folkmar Franzius], abgerufen am 13. Februar 2022</ref> | Ab 1895 war Franzius als Anwalt in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) tätig. 1898 wurde er für die Nationalliberale Partei zum Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Emden-Norden und saß im Ausschuss für Flaggenrecht.<ref name=":0" /> Er hatte acht Kinder.<ref>[https://www.ancestry.com/genealogy/records/stephan-rudolph-folkmar-franzius-24-1sg41s1 Genealogische Aufzeichnung zu Folkmar Franzius], abgerufen am 13. Februar 2022</ref> | ||
Aktuelle Version vom 17. Februar 2025, 08:44 Uhr
Stephan Rudolph Folkmar Franzius (* 23. November 1827 in Leer; † 2. Mai 1899 in Blankenburg) war ein aus Leer stammender und zeitweise in Norden tätiger Rechtsanwalt.
Leben
Folkmar wurde 1827 in Leer als Sohn der Eheleute Johann Albrecht Franzius und Henriette Beninga-Kettler geboren. Er absolvierte von 1847 bis 1850 in Heidelberg und Göttingen ein Studium der Rechtswissenschaften und war ab 1856 zunächst als Rechtsanwalt in Aurich tätig. Von 1860 bis 1895 lebte und arbeitete er in Norden. Für herausragende Verdienste wurde ihm der Ehrentitel Justizrat verliehen.[1] Um 1870 erbaute er das nach ihm benannte Haus Franzius am südlichen Neuen Weg.[2] Zudem war er maßgeblich an der Gründung des Norder Turnvereins (damals noch als Turnverein Norden) beteiligt.[3]
Ab 1895 war Franzius als Anwalt in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) tätig. 1898 wurde er für die Nationalliberale Partei zum Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Emden-Norden und saß im Ausschuss für Flaggenrecht.[1] Er hatte acht Kinder.[4]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Biographie des Folkmar Franzius, abgerufen am 13. Februar 2022
- ↑ Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 41
- ↑ Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 5
- ↑ Genealogische Aufzeichnung zu Folkmar Franzius, abgerufen am 13. Februar 2022