Brückstraße 4: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Erstmals wird das bis heute erhaltene Gebäude im Jahre 1719 erwähnt, als hier ein ''mittelmäßiger'', das heißt durchschnittlicher Bürger sein zuhause hatte. Am 10. Februar 1764 erwarb der Schmied [[Brune Esderts]], welcher auch den benachbarten [[Gasthof Zum weißen Seehund]] führte, das Haus und betrieb hier eine Schmiede. Seit etwa 1875, spätestens seit 1897 befand sich hier dann eine Bäckerei.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref>
Erstmals wird das bis heute erhaltene Gebäude im Jahre 1719 erwähnt, als hier ein ''mittelmäßiger'', das heißt durchschnittlicher Bürger sein zuhause hatte. Am 10. Februar 1764 erwarb der Schmied [[Brune Esderts]], welcher auch den benachbarten [[Gasthof Zum weißen Seehund]] führte, das Haus und betrieb hier eine Schmiede. Seit etwa 1875, spätestens seit 1897 befand sich hier dann eine Bäckerei.<ref>Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref>


Später wurde das Gebäude als Gastwirtschaft (''Piano'') genutzt. Seit 2008 befand sich hier der ''Internationale Kulturverein Baris e.V.'', nachfolgend zog hier eine Gastwirtschaft ein, die sich wieder ''Piano'' nannte. Diese existierte bis 2013 und wurde nachfolgend von einem niederländischen Gastwirt übernommen, der den Namen in ''Alde Piano'' änderte.
Die Bäckerei existierte noch bis etwa 1975. Danach wurde das Haus zu Wohnzwecken genutzt und Mitte der 1980er in eine Gastwirtschaft (''Piano'') umgewidmet. Nach der Schließung 2005 befand sich hier bis 2006 ein Imbiss (''Bistro Cristal''), danach der Trödelladen ''Muckelmanns Piano''. Seit 2008 befand sich hier der ''Internationale Kulturverein Baris e.V.'', nachfolgend zog hier eine Gastwirtschaft ein, die sich wieder ''Piano'' nannte. Diese existierte bis 2013 und wurde nachfolgend von einem niederländischen Gastwirt übernommen, der den Namen in ''Alde Piano'' änderte.


Im Vergleich zu anderen Norder Gaststätten, wie das benachbarte [[Cage]] war die Gaststätte eher von geringerer Größe. Der Gastwirt des ''Alde Piano'' setzte auf Gemütlichkeit und bot hin und wieder Live-Musik an. Zudem gestattete er das Rauchen und wies die Gaststätte als ''Raucherkneipe'' aus. Seit dem 11. Dezember 2014 war das Lokal regelmäßig Treffpunkt von Amateuer-Musikern, die hier vor kleinem Publikum musizierten.
Im Vergleich zu anderen Norder Gaststätten, wie das benachbarte [[Cage]] war die Gaststätte eher von geringerer Größe. Der Gastwirt des ''Alde Piano'' setzte auf Gemütlichkeit und bot hin und wieder Live-Musik an. Zudem gestattete er das Rauchen und wies die Gaststätte als ''Raucherkneipe'' aus. Seit dem 11. Dezember 2014 war das Lokal regelmäßig Treffpunkt von Amateur-Musikern, die hier vor kleinem Publikum musizierten.


Zum 1. August 2016 gab der Betreiber das Lokal auf. Fortan wurde es als ''Pelles Tränke'' durch fortgeführt, die das Konzept ihres Vorgängers weitestgehend fortführte und es um mittelalterliche Elemente ergänzte. Am 12. August 2016 wurde das Lokal offiziell eröffnet, musste jedoch 2019 ebenfalls wieder schließen.<ref>[https://www.facebook.com/Alde-Piano-1464280607234725/ Internetauftritt auf facebook.com], abgerufen am 8. März 2021</ref> Seitdem steht das Gebäude leer.
Zum 1. August 2016 gab der Betreiber das Lokal auf. Fortan wurde es als ''Pelles Tränke'' durch fortgeführt, die das Konzept ihres Vorgängers weitestgehend fortführte und es um mittelalterliche Elemente ergänzte. Am 12. August 2016 wurde das Lokal offiziell eröffnet, musste jedoch 2019 ebenfalls wieder schließen.<ref>[https://www.facebook.com/Alde-Piano-1464280607234725/ Internetauftritt auf facebook.com], abgerufen am 8. März 2021</ref> Seitdem steht das Gebäude leer.

Version vom 8. April 2024, 11:58 Uhr

Brückstraße 4

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Basisdaten
Entstehungszeit vor 1719
Erbauer unbekannt
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Brückstraße 4

26506 Norden

An der Brückstraße 4 befand sich über viele Jahre eine Gaststätte, die zuletzt Pelles Tränke hieß. Zuvor war diese aber zumeist unter dem Namen (Alde) Piano bekannt.

Geschichte

Erstmals wird das bis heute erhaltene Gebäude im Jahre 1719 erwähnt, als hier ein mittelmäßiger, das heißt durchschnittlicher Bürger sein zuhause hatte. Am 10. Februar 1764 erwarb der Schmied Brune Esderts, welcher auch den benachbarten Gasthof Zum weißen Seehund führte, das Haus und betrieb hier eine Schmiede. Seit etwa 1875, spätestens seit 1897 befand sich hier dann eine Bäckerei.[1]

Die Bäckerei existierte noch bis etwa 1975. Danach wurde das Haus zu Wohnzwecken genutzt und Mitte der 1980er in eine Gastwirtschaft (Piano) umgewidmet. Nach der Schließung 2005 befand sich hier bis 2006 ein Imbiss (Bistro Cristal), danach der Trödelladen Muckelmanns Piano. Seit 2008 befand sich hier der Internationale Kulturverein Baris e.V., nachfolgend zog hier eine Gastwirtschaft ein, die sich wieder Piano nannte. Diese existierte bis 2013 und wurde nachfolgend von einem niederländischen Gastwirt übernommen, der den Namen in Alde Piano änderte.

Im Vergleich zu anderen Norder Gaststätten, wie das benachbarte Cage war die Gaststätte eher von geringerer Größe. Der Gastwirt des Alde Piano setzte auf Gemütlichkeit und bot hin und wieder Live-Musik an. Zudem gestattete er das Rauchen und wies die Gaststätte als Raucherkneipe aus. Seit dem 11. Dezember 2014 war das Lokal regelmäßig Treffpunkt von Amateur-Musikern, die hier vor kleinem Publikum musizierten.

Zum 1. August 2016 gab der Betreiber das Lokal auf. Fortan wurde es als Pelles Tränke durch fortgeführt, die das Konzept ihres Vorgängers weitestgehend fortführte und es um mittelalterliche Elemente ergänzte. Am 12. August 2016 wurde das Lokal offiziell eröffnet, musste jedoch 2019 ebenfalls wieder schließen.[2] Seitdem steht das Gebäude leer.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße
  2. Internetauftritt auf facebook.com, abgerufen am 8. März 2021

Siehe auch