Albertus Gnapheus: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Albertus (Albrecht) Gnapheus''' | '''Albertus (Albrecht) Gnapheus''' war der Name mehrerer Norder Persönlichkeiten. | ||
1) Sohn des [[Wilhelm Gnapheus]]. War in den Jahren 1579 und 1593 [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister der Stadt Norden]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 332ff.</ref> Womöglich war er auch zwischen diesen Jahren im Amt. Er verstarb 1593.<ref>[https://www.ancestry.com/genealogy/records/wilhelm-gnapheus-24-6ln55h Genealogische Aufzeichnung zu Albertus Gnapheus], abgerufen am 28. Oktober 2021</ref> | |||
Leutnant Albrecht Gnapheus war von 1645 bis 1655 Fähnrich und von 1675 | 2) Neffe und Erbe zu 1.<ref>[https://gw.geneanet.org/kastning?n=gnapheus&oc=&p=albrecht+albert Genealogische Angaben zu Albertus Gnapheus], abgerufen am 28. Februar 2024</ref> Taucht in den Schülerlisten der Gelehrtenschule des Johanneums zu Hamburg mit Datum vom 6. Mai 1606 auf.<ref>[https://agora.sub.uni-hamburg.de//subhh/cntmng?type=pdf&did=c1:23064 Ein wichtiger Fund zur Geschichte der Gelehrtenschule des Johanneums zu Hamburg], abgerufen am 28. Oktober 2021</ref> Über seine Ehefrau [[Eisse Mannena]] erbte er einen Besitzanteil am Haus [[Am Markt 57]].<ref name=":0">[https://sites.rootsweb.com/~borchers/html/d0006/g0000000.html#I12402 Genealogische Angaben zu Albrecht Gnapheus], abgerufen am 28. Februar 2024</ref><ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 134</ref> Vermutlich war er jener Albertus Gnapheus, der von 1615 bis 1616 [[Amtmann]] in Stickhausen und bis 1632 Amtmann in Berum gewesen ist. Von 1634 bis zu seinem Tode am 10. März 1652 war er Bürgermeister Nordens. Am 1. April 1637 erwarb er von [[Eilard Loringa]] das adelig freie Haus an der [[Westerstraße 73|Westerstraße 73/74.]]<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 43</ref> | ||
3) Möglicherweise Sohn zu 2. Leutnant Albrecht Gnapheus war von 1645 bis 1655 Fähnrich und von 1675 bis 1682 Leutnant der Hager und Ostermarscher Kompagnie im Amt Berum. Neben dem Haus Am Markt war er auch Besitzer eines erbgesessenen Hofs in Blandorf bei Berum. Er verstarb am 6. Oktober 1682.<ref name=":0" /> | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Aktuelle Version vom 18. März 2024, 08:52 Uhr
Albertus (Albrecht) Gnapheus war der Name mehrerer Norder Persönlichkeiten.
1) Sohn des Wilhelm Gnapheus. War in den Jahren 1579 und 1593 Bürgermeister der Stadt Norden.[1] Womöglich war er auch zwischen diesen Jahren im Amt. Er verstarb 1593.[2]
2) Neffe und Erbe zu 1.[3] Taucht in den Schülerlisten der Gelehrtenschule des Johanneums zu Hamburg mit Datum vom 6. Mai 1606 auf.[4] Über seine Ehefrau Eisse Mannena erbte er einen Besitzanteil am Haus Am Markt 57.[5][6] Vermutlich war er jener Albertus Gnapheus, der von 1615 bis 1616 Amtmann in Stickhausen und bis 1632 Amtmann in Berum gewesen ist. Von 1634 bis zu seinem Tode am 10. März 1652 war er Bürgermeister Nordens. Am 1. April 1637 erwarb er von Eilard Loringa das adelig freie Haus an der Westerstraße 73/74.[7]
3) Möglicherweise Sohn zu 2. Leutnant Albrecht Gnapheus war von 1645 bis 1655 Fähnrich und von 1675 bis 1682 Leutnant der Hager und Ostermarscher Kompagnie im Amt Berum. Neben dem Haus Am Markt war er auch Besitzer eines erbgesessenen Hofs in Blandorf bei Berum. Er verstarb am 6. Oktober 1682.[5]
Einzelnachweise
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 332ff.
- ↑ Genealogische Aufzeichnung zu Albertus Gnapheus, abgerufen am 28. Oktober 2021
- ↑ Genealogische Angaben zu Albertus Gnapheus, abgerufen am 28. Februar 2024
- ↑ Ein wichtiger Fund zur Geschichte der Gelehrtenschule des Johanneums zu Hamburg, abgerufen am 28. Oktober 2021
- ↑ 5,0 5,1 Genealogische Angaben zu Albrecht Gnapheus, abgerufen am 28. Februar 2024
- ↑ Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 134
- ↑ Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 43