Menno Janssen Fahrzeugbau: Unterschied zwischen den Versionen

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==Geschichte==
==Geschichte==
Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1920 zurück, als [[David Janssen]], der Vater des Namensgebers, seine Meisterprüfung als Schmied absolvierte. Seine Schmiede befand sich bis 1930 an der [[Westerstraße 18]] (heute ''Elektro Meyer''). Nachdem ihm dort der Mietvertrag gekündigt wurde, zog er in das benachbarte Gebäude mit der Hausnummer 19. Hier soll sich zu dem Zeitpunkt bereits eine (ehemalige) Schmiede eines Herrn Ufen befunden haben.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 203</ref> Noch heute wird das Gebäude als ''Alte Schmiede'' bezeichnet, zuletzt befand sich hier eine Geschenkboutique mit diesem Namen.
Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1920 zurück, als [[David Janssen]], der Vater des Namensgebers, seine Meisterprüfung als Schmied absolvierte. Seine Schmiede befand sich bis 1930 an der [[Westerstraße 18]] (heute ''Elektro Meyer''). Nachdem ihm dort der Mietvertrag gekündigt wurde, zog er in das benachbarte Gebäude [[Westerstraße 19]]. Hier soll sich zu dem Zeitpunkt bereits eine (ehemalige) Schmiede eines Herrn Ufen befunden haben.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 203</ref> Noch heute wird das Gebäude als ''Alte Schmiede'' bezeichnet, zuletzt befand sich hier eine Geschenkboutique mit diesem Namen.


Bis 1934 stellte Janssen vor allem Beschläge und Eisenteile für die an der [[Westerstraße 5]] ansässige Stellmacherei seines Halbbruders [[Heinrich Janssen]] her. Ab 1934 begann er schrittweise mit der Vervollständigung von Anhängern bzw. Fahrzeugen, sodass Aufträge aus der Landwirtschaft nicht mehr die Haupteinnahmequelle wurden, sondern er praktisch ausschließlich für das Fuhrgewerbe arbeitete.<ref name=":0" />
Bis 1934 stellte Janssen vor allem Beschläge und Eisenteile für die an der [[Westerstraße 5]] ansässige Stellmacherei seines Halbbruders [[Heinrich Janssen]] her. Ab 1934 begann er schrittweise mit der Vervollständigung von Anhängern bzw. Fahrzeugen, sodass Aufträge aus der Landwirtschaft nicht mehr die Haupteinnahmequelle wurden, sondern er praktisch ausschließlich für das Fuhrgewerbe arbeitete.<ref name=":0" />
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==Galerie==
==Galerie==
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Datei:Westerstraße Menno Janssen Fahrzeugbau um 1970 01.jpg|Der alte Standort an der [[Westerstraße 19]], fotografiert in den 1970er Jahren.
Datei:Menno Janssen - 27072021.jpg|Menno Janssen - Aufnahme vom 27. Juli 2021.
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Aktuelle Version vom 7. Februar 2024, 09:19 Uhr

Menno Janssen

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Basisdaten
Gründung 1920
Auflösung 29. Januar 2020
Rechtsform eingetragener Kaufmann (e. K.)
Hauptsitz Drechslerstraße 10

26506 Norden

Menno Janssen war ein Unternehmen für Spezialfahrzeugaufbauten, zuletzt mit Sitz in der Drechslerstraße im Gewerbegebiet Leegemoor. Nach 100 Jahren wurde es 2020 aufgegeben.

Geschichte

Die Geschichte des Unternehmens reicht bis in das Jahr 1920 zurück, als David Janssen, der Vater des Namensgebers, seine Meisterprüfung als Schmied absolvierte. Seine Schmiede befand sich bis 1930 an der Westerstraße 18 (heute Elektro Meyer). Nachdem ihm dort der Mietvertrag gekündigt wurde, zog er in das benachbarte Gebäude Westerstraße 19. Hier soll sich zu dem Zeitpunkt bereits eine (ehemalige) Schmiede eines Herrn Ufen befunden haben.[1] Noch heute wird das Gebäude als Alte Schmiede bezeichnet, zuletzt befand sich hier eine Geschenkboutique mit diesem Namen.

Bis 1934 stellte Janssen vor allem Beschläge und Eisenteile für die an der Westerstraße 5 ansässige Stellmacherei seines Halbbruders Heinrich Janssen her. Ab 1934 begann er schrittweise mit der Vervollständigung von Anhängern bzw. Fahrzeugen, sodass Aufträge aus der Landwirtschaft nicht mehr die Haupteinnahmequelle wurden, sondern er praktisch ausschließlich für das Fuhrgewerbe arbeitete.[1]

Um 1980 zog das Unternehmen in das neue Gewerbegebiet Leegemoor. Vor allem wurde Sonderaufträge, wie Kranaufbauten, Ausbau von Ladeflächen und Fertigung von Spezialvorrichtungen für Lastkraftwagen ausgeführt. Auftraggeber waren vorwiegend auswärtige LKW-Verträgshändler, aber auch für andere Unternehmen und die Norder Feuerwehr wurden hin und wieder Arbeiten verrichtet.[1]

Mit Wirkung zum 29. Januar 2020 schloss das in der dritten Generation geführte Unternehmen seine Türen.[2]

Galerie

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 203
  2. Handelsregisterauszug vom 29. Januar 2020

Siehe auch