Zuckerpolder: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Zuckerpolder''' (auch: ''Ziegeleipolder'') ist von 1773 bis 1774 eingedeichter [[Polder]] in [[Westermarsch I]]. Die [[Zuckerpolderstraße]] hat ihren Namen von diesem Polder erhalten.<ref name=":0">[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | Der '''Zuckerpolder''' (auch: ''Ziegeleipolder'') ist von 1773 bis 1774 eingedeichter [[Polder]] in [[Westermarsch I]]. Die [[Zuckerpolderstraße]] hat ihren Namen von diesem Polder erhalten.<ref name=":0">[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamenkarte Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref> | ||
Der etwa 15 Hektar kleine Polder wurde nach etwa einjähriger Bauzeit 1774 fertiggestellt und nahm den größten Teil eines früheren [[Heller|Hellers]] ein, der bis zum [[Norder Hafen]] reichte und auch als ''Fuhrleute-Heller'' bekannt war, die dort ihre Pferde weiden ließen.<ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 190</ref><ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | Der etwa 15 Hektar kleine Polder wurde nach etwa einjähriger Bauzeit 1774 fertiggestellt und nahm den größten Teil eines früheren [[Heller|Hellers]] ein, der bis zum [[Norder Hafen]] reichte und auch als ''[[Sielfahrerzunft|Fuhrleute]]-Heller'' bekannt war, die dort ihre Pferde weiden ließen.<ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 190</ref><ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> | ||
Namensgebend für den Polder war hingegen eine [[Zuckerraffinerie]], die hier drei Jahre später errichtet, aber schon 1784 wieder abgebrochen werden musste. Vorangetrieben wurde der Bau vom Kaufmann [[Christian David Elter]], der hier auch die Fabrik errichtete. Nach ihm wird der Polder vereinzelt auch ''Elterscher Polder'' genannt.<ref name=":0" /> | Namensgebend für den Polder war hingegen eine [[Zuckerraffinerie]], die hier drei Jahre später errichtet, aber schon 1784 wieder abgebrochen werden musste. Vorangetrieben wurde der Bau vom Kaufmann [[Christian David Elter]], der hier auch die Fabrik errichtete. Nach ihm wird der Polder vereinzelt auch ''Elterscher Polder'' genannt.<ref name=":0" /> | ||
Version vom 8. April 2022, 19:47 Uhr
Zuckerpolder | ||||||||||
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| Basisdaten | ||||||||||
| Kategorie | Orte in Westermarsch I | |||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westermarsch I | |||||||||
| Baubeginn | 1773 | |||||||||
| Fertigstellung | 1774 | |||||||||
Der Zuckerpolder (auch: Ziegeleipolder) ist von 1773 bis 1774 eingedeichter Polder in Westermarsch I. Die Zuckerpolderstraße hat ihren Namen von diesem Polder erhalten.[1]
Der etwa 15 Hektar kleine Polder wurde nach etwa einjähriger Bauzeit 1774 fertiggestellt und nahm den größten Teil eines früheren Hellers ein, der bis zum Norder Hafen reichte und auch als Fuhrleute-Heller bekannt war, die dort ihre Pferde weiden ließen.[2][3]
Namensgebend für den Polder war hingegen eine Zuckerraffinerie, die hier drei Jahre später errichtet, aber schon 1784 wieder abgebrochen werden musste. Vorangetrieben wurde der Bau vom Kaufmann Christian David Elter, der hier auch die Fabrik errichtete. Nach ihm wird der Polder vereinzelt auch Elterscher Polder genannt.[1]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Historische Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft
- ↑ Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 190
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)