Westermarscher Buttergarferei: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Westermarscher Buttergarferei''' war die älteste der vier Norder Traditionsgesellschaften ([[Altenbürgerlande]], [[Theelacht]], [[Leegemoorgesellschaft]] und Buttergarferei), anders als diese stellte sie ihr Wirken jedoch bereits im 19. Jahrhundert ein.
Die '''Westermarscher Buttergarferei''' war die älteste der vier Norder Traditionsgesellschaften ([[Altenbürgerlande]], [[Theelacht]], [[Leegemoorgesellschaft]] und Buttergarferei), anders als diese stellte sie ihr Wirken jedoch bereits im 19. Jahrhundert ein.
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==Geschichte==
==Geschichte==
Die ''Buttergarferei'' bzw. der ''Butterzehnt'' war eine Abgabe, die erstmalig am 31. September 1240 genannt wurde.<ref>Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 30</ref> Diese Abgabe - zu leisten von den Hofbesitzern der [[Westermarsch]] - ging seinerzeit an die Klöster [[Kloster Marienthal|Marienthal]] und [[Kloster Norden|Norden]], nach deren Säkularisierung unmittelbar an den Landesherren.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 31</ref>
Zur gemeinsamen Bewerkstelligung dieser Abgabe, die seit dem ''Osterhusischen Akkord'' (1611) immerhin sechs Tonnen Butter sowie jährliche eine ''fette Kuh'' betrug, wählten die Interessenten der Buttergarferei, also die Genossenschaftsmitglieder, einen Vorstand von zwei Männern aus ihrem Kreise, von denen einer die Buchhaltung führte und einer die Butter von den Hofbesitzern einsammelte.<ref name=":0" />
Die Institution der Westermarscher Buttergarferei ging im 19. Jahrhundert ein und ist heute noch kaum bekannt.<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references/>
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==Siehe auch==
==Siehe auch==

Aktuelle Version vom 31. März 2022, 02:19 Uhr

Westermarscher Buttergarferei

Basisdaten
Gründung vor 1240
Auflösung 19. Jahrhundert
Rechtsform Genossenschaft
Hauptsitz unbekannt

Die Westermarscher Buttergarferei war die älteste der vier Norder Traditionsgesellschaften (Altenbürgerlande, Theelacht, Leegemoorgesellschaft und Buttergarferei), anders als diese stellte sie ihr Wirken jedoch bereits im 19. Jahrhundert ein.

Geschichte

Die Buttergarferei bzw. der Butterzehnt war eine Abgabe, die erstmalig am 31. September 1240 genannt wurde.[1] Diese Abgabe - zu leisten von den Hofbesitzern der Westermarsch - ging seinerzeit an die Klöster Marienthal und Norden, nach deren Säkularisierung unmittelbar an den Landesherren.[2]

Zur gemeinsamen Bewerkstelligung dieser Abgabe, die seit dem Osterhusischen Akkord (1611) immerhin sechs Tonnen Butter sowie jährliche eine fette Kuh betrug, wählten die Interessenten der Buttergarferei, also die Genossenschaftsmitglieder, einen Vorstand von zwei Männern aus ihrem Kreise, von denen einer die Buchhaltung führte und einer die Butter von den Hofbesitzern einsammelte.[2]

Die Institution der Westermarscher Buttergarferei ging im 19. Jahrhundert ein und ist heute noch kaum bekannt.[2]

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 30
  2. 2,0 2,1 2,2 Schreiber, Gretje (2017): Der Norder Hafen. Geschichte, Schifffahrt und Handel, Aurich, S. 31

Siehe auch