Heike Hinrichs: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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'''Heike Hinrichs''' war ein Norder Immobilienbesitzer.
'''Heike Hinrichs''' war ein Norder Immobilienbesitzer. Bis in die 1950er Jahren erwarb er mehrere Häuser am [[Neuer Weg|Neuen Weg]], so etwa die [[Neuer Weg 66]] und die Hausnummern 70 bis 74.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Insbesondere 1938 erwarb er mehrere Häuser, die sich bis dahin in jüdischem Besitz befanden, nachdem die rechtmäßigen Eigentümer von den nationalsozialistischen Machthabern enteignet worden waren. Dadurch wurde Hinrichs zu einem der größten hiesigen Nutznießer dieser Umstände.
 
Hinrichs erwarb bis in die 1950er Jahren mehrere Häuser am [[Neuer Weg|Neuen Weg]], so etwa die [[Neuer Weg 66]] und die Hausnummern 70 bis 74.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref> Er war damit einer der wohl größten Profiteure der nationalsozialistische Enteignung von Juden in Norden, deren Häuser er sich dadurch aneignen konnte.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 21. März 2022, 01:06 Uhr

Heike Hinrichs war ein Norder Immobilienbesitzer. Bis in die 1950er Jahren erwarb er mehrere Häuser am Neuen Weg, so etwa die Neuer Weg 66 und die Hausnummern 70 bis 74.[1] Insbesondere 1938 erwarb er mehrere Häuser, die sich bis dahin in jüdischem Besitz befanden, nachdem die rechtmäßigen Eigentümer von den nationalsozialistischen Machthabern enteignet worden waren. Dadurch wurde Hinrichs zu einem der größten hiesigen Nutznießer dieser Umstände.

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172

Siehe auch