Hitlerjugend-Heim: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Hitlerjugend-Heim''' wurde um 1930 von den Nationalsozialisten als Heimstätte für die örtliche Hitlerjugend errichtet. Der Ort wurde deshalb gewählt, da er sich in unmittelbarer Nähe zum [[Jahnplatz]] befand, der regelmäßig für größere Aufmärsche und ''Leibesertüchtigungen'' genutzt wurde. In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des ''Volkssturms'' untergebracht.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022</ref> | Das '''Hitlerjugend-Heim''' wurde um 1930 von den Nationalsozialisten als Heimstätte für die örtliche Hitlerjugend errichtet. Der Ort wurde deshalb gewählt, da er sich in unmittelbarer Nähe zum [[Jahnplatz]] befand, der regelmäßig für größere Aufmärsche und ''Leibesertüchtigungen'' genutzt wurde. In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des ''Volkssturms'' untergebracht.<ref>Zeitzeugenbefragung vom 17. Januar 2022</ref> Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde es zunächst als Lazarett verwendet, ehe es ab September 1944 als provisorisches Seniorenheim für ausbombte Senioren aus Emden diente.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28</ref> | ||
Heute hat in dem Gebäude ein Steuerbüro seinen Sitz. | Heute hat in dem Gebäude ein Steuerbüro seinen Sitz. | ||
Version vom 15. Februar 2022, 10:39 Uhr
Hitlerjugend-Heim | ||||||||
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| {{#multimaps: | Title = Hitlerjugend-Heim | Text = Gebäude in Norden | center = 53.6007411802901, 7.19614704877135 | circle = 53.6007411802901, 7.19614704877135 :12 | zoom = 17 | width = 300px | height = 300px
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| Basisdaten | ||||||||
| Entstehungszeit | um 1930 | |||||||
| Erbauer | Organisation Todt (vermutlich) | |||||||
| Bauweise | Ziegelsteinbau | |||||||
| Erhaltungszustand | erhalten | |||||||
| Genaue Lage | Am Sportplatz 17
26506 Norden | |||||||
Das Hitlerjugend-Heim wurde um 1930 von den Nationalsozialisten als Heimstätte für die örtliche Hitlerjugend errichtet. Der Ort wurde deshalb gewählt, da er sich in unmittelbarer Nähe zum Jahnplatz befand, der regelmäßig für größere Aufmärsche und Leibesertüchtigungen genutzt wurde. In den letzten Kriegsmonaten waren hier dann nur noch hauptsächlich Angehörige des Volkssturms untergebracht.[1] Während des Zweiten Weltkriegs wurde es zunächst als Lazarett verwendet, ehe es ab September 1944 als provisorisches Seniorenheim für ausbombte Senioren aus Emden diente.[2]
Heute hat in dem Gebäude ein Steuerbüro seinen Sitz.