Andreasgemeinde Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Die '''Andreasgemeinde Norden''' ist eine am 1. | Die '''Andreasgemeinde Norden''' ist eine am 1. Dezember 1996 gegründete Kirchengemeinde mit Sitz an einem im selben Jahr fertiggestellten Bau an der [[Gottfried-Keller-Straße]] 3.<ref name=":0">[https://www.andreas-kirchengemeinde.de/content.php?id=58 Internetseite der Andreasgemeinde Norden], abgerufen am 18. August 2021</ref><ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 95</ref> Sie ist zuständig für die kirchliche Betreuung der Ortsteile [[Westermarsch I]] und [[Westermarsch II]].<ref name=":0" /> Anders als der Name vermuten lässt, steht die Gemeinde in keiner direkten Beziehung der im 1531 zerstörten [[Andreaskirche]]. | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Der Ursprung der Gründung geht zurück auf Pastor [[Kurt Perrey]], der von 1988 bis zur Gemeindegründung an der [[Ludgerikirche]] tätig war. Vom Kirchenvorstand wurde er seinerzeit damit beauftragt, die Entwicklung der Kirchengemeinde im Nordwesten der [[Stadt Norden]] zu überdenken. In der Vergangenheit wurde der [[Kirchenkreis Norden]] durch Neugründungen von Kirchengemeinden bereits mehrfach Umgliederungen unterzogen, so etwa 1965 mit der [[Kirchengemeinde Süderneuland]] oder 1978 mit der [[Kirchengemeinde Norddeich]]. In weiser Voraussicht weiterer Erweiterungen erwarb die [[Ludgerigemeinde Norden|Ludgerigemeinde]] ein großes Grundstück am [[Warfenweg]]. Auf Drängen der Landeskirche wurden die Planungen für eine Neugliederung der lutherischen Gemeinden weiter vorangetrieben. Im März 1989 verlautbarte die Ludgerigemeinde in einem Gemeindebrief ihre Absichten, in [[Westlintel]] sowohl ein neues Gemeindezentrum zu gründen, als diesem auch einen Kindergarten anzuschließen, da es in der Umgebung viele kinderreiche und junge Familien gab (und gibt). | |||
Am ersten Advent 1996 konnte die neue Kirchengemeinde ihr Gemeindezentrum einweihen, das nicht zuletzt als Brücke zwischen den sozial unterschiedlichen Gemeindeteilen gedacht war. 1999 übernahm die Andreasgemeinde dann die Trägerschaft des evangelischen Kindergartens ''Kükennüst'' an der [[Gottfried-Keller-Straße]]. Später ging die Trägerschaft auf den 2009 gegründeten Kirchenkreisverband Ostfriesland-Nord über. Von August 2000 bis November 2006 war die Andreasgemeinde pfarramtlich mit der KG Norddeich verbunden. Zum 1. November 2018 gingen beide Gemeinden erneut eine pfarramtliche Verbindung ein.<ref name=":2" /> | Die Gemeinde gründete sich zum 1. Dezember 1996 (1. Advent) und übernahm zwei Pfarrstellen der [[Ludgerigemeinde Norden|Ludgerigemeinde]] als ''Muttergemeinde''.<ref name=":2">[https://kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/norden-andreas/ Beschreibung der Andreasgemeinde Norden], abgerufen am 9. November 2021</ref> Bestrebungen zur Gründung einer neuen Gemeinde gab es bereits seit den 1980er Jahren.<ref name=":1" /> Wie die Ludgerigemeinde erhielt auch die Andreasgemeinde das Recht, ihre Pastorinnen oder Pastoren nach dem ostfriesischen Interessentenwahlrecht zu wählen.<ref name=":2" /> | ||
Am ersten Advent 1996 konnte die neue Kirchengemeinde ihr Gemeindezentrum einweihen, das nicht zuletzt als Brücke zwischen den sozial unterschiedlichen Gemeindeteilen gedacht war. 1999 übernahm die Andreasgemeinde dann die Trägerschaft des evangelischen Kindergartens ''Kükennüst'' (hochdeutsch: ''Kükennest'') an der [[Gottfried-Keller-Straße]]. Später ging die Trägerschaft auf den 2009 gegründeten Kirchenkreisverband Ostfriesland-Nord über. Von August 2000 bis November 2006 war die Andreasgemeinde pfarramtlich mit der KG Norddeich verbunden. Zum 1. November 2018 gingen beide Gemeinden erneut eine pfarramtliche Verbindung ein.<ref name=":2" /> | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
<references /> | <references /> | ||
== Quellenverzeichnis == | |||
* Andreasgemeinde Norden (2021): Gemeindebrief der evangelisch-lutherischen Andreas-Kirchengemeinde in Norden und Westermarsch. 25 Jahre Andreas-Kirchengemeinde, Nr. 79 | |||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
Version vom 16. Dezember 2021, 16:04 Uhr
Andreasgemeinde Norden | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Gründung | 1. Dezember 1996 |
| Auflösung | - |
| Rechtsform | Kirchengemeinde |
| Hauptsitz | Gottfried-Keller-Straße 3
26506 Norden |
Die Andreasgemeinde Norden ist eine am 1. Dezember 1996 gegründete Kirchengemeinde mit Sitz an einem im selben Jahr fertiggestellten Bau an der Gottfried-Keller-Straße 3.[1][2] Sie ist zuständig für die kirchliche Betreuung der Ortsteile Westermarsch I und Westermarsch II.[1] Anders als der Name vermuten lässt, steht die Gemeinde in keiner direkten Beziehung der im 1531 zerstörten Andreaskirche.
Geschichte
Der Ursprung der Gründung geht zurück auf Pastor Kurt Perrey, der von 1988 bis zur Gemeindegründung an der Ludgerikirche tätig war. Vom Kirchenvorstand wurde er seinerzeit damit beauftragt, die Entwicklung der Kirchengemeinde im Nordwesten der Stadt Norden zu überdenken. In der Vergangenheit wurde der Kirchenkreis Norden durch Neugründungen von Kirchengemeinden bereits mehrfach Umgliederungen unterzogen, so etwa 1965 mit der Kirchengemeinde Süderneuland oder 1978 mit der Kirchengemeinde Norddeich. In weiser Voraussicht weiterer Erweiterungen erwarb die Ludgerigemeinde ein großes Grundstück am Warfenweg. Auf Drängen der Landeskirche wurden die Planungen für eine Neugliederung der lutherischen Gemeinden weiter vorangetrieben. Im März 1989 verlautbarte die Ludgerigemeinde in einem Gemeindebrief ihre Absichten, in Westlintel sowohl ein neues Gemeindezentrum zu gründen, als diesem auch einen Kindergarten anzuschließen, da es in der Umgebung viele kinderreiche und junge Familien gab (und gibt).
Die Gemeinde gründete sich zum 1. Dezember 1996 (1. Advent) und übernahm zwei Pfarrstellen der Ludgerigemeinde als Muttergemeinde.[3] Bestrebungen zur Gründung einer neuen Gemeinde gab es bereits seit den 1980er Jahren.[2] Wie die Ludgerigemeinde erhielt auch die Andreasgemeinde das Recht, ihre Pastorinnen oder Pastoren nach dem ostfriesischen Interessentenwahlrecht zu wählen.[3]
Am ersten Advent 1996 konnte die neue Kirchengemeinde ihr Gemeindezentrum einweihen, das nicht zuletzt als Brücke zwischen den sozial unterschiedlichen Gemeindeteilen gedacht war. 1999 übernahm die Andreasgemeinde dann die Trägerschaft des evangelischen Kindergartens Kükennüst (hochdeutsch: Kükennest) an der Gottfried-Keller-Straße. Später ging die Trägerschaft auf den 2009 gegründeten Kirchenkreisverband Ostfriesland-Nord über. Von August 2000 bis November 2006 war die Andreasgemeinde pfarramtlich mit der KG Norddeich verbunden. Zum 1. November 2018 gingen beide Gemeinden erneut eine pfarramtliche Verbindung ein.[3]
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 Internetseite der Andreasgemeinde Norden, abgerufen am 18. August 2021
- ↑ 2,0 2,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 95
- ↑ 3,0 3,1 3,2 Beschreibung der Andreasgemeinde Norden, abgerufen am 9. November 2021
Quellenverzeichnis
- Andreasgemeinde Norden (2021): Gemeindebrief der evangelisch-lutherischen Andreas-Kirchengemeinde in Norden und Westermarsch. 25 Jahre Andreas-Kirchengemeinde, Nr. 79