Wasserschöpfmühle (Doornkaat): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Zwei '''Wasserschöpfmühlen''' waren für die Förderung des für die Produktion der Firma [[Doornkaat]] benötigten Wassers zuständig. Dieses diente vor allem der Kühlung der Anlagen und wurde aus dem [[Norder Tief]] in zwei Speicherbecken geleitet, von wo aus sie wiederum in ein höher gelegenes Becken gefördert wurden. 1874 wurde sie erneuert und 1886 oder 1887 schließlich abgebrochen.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 20</ref> Die Förderung erfolgte seitdem durch kraftstoffbetriebene Anlagen.
Zwei '''Wasserschöpfmühlen''' waren für die Förderung des für die Produktion der Firma [[Doornkaat]] benötigten Wassers zuständig. Dieses diente vor allem der Kühlung der Anlagen und wurde aus dem [[Norder Tief]] in zwei Speicherbecken geleitet, von wo aus sie wiederum in ein höher gelegenes Becken gefördert wurden. Die erste, südlichere von ihnen wurde um oder vor 1840 erbaut und 1874 durch einen Neubau ersetzt. Die alte Mühle wurde 1886 oder 1887 abgebrochen, die neuere 1898 oder 1899.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 20</ref><ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Die Förderung erfolgte seitdem durch kraftstoffbetriebene Anlagen.


Vom Baustil her handelte es sich um sogenannte ''Kokerwindmühlen'', die zu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden aus den klassischen Bockwindmühlen entstanden.
Vom Baustil her handelte es sich um sogenannte ''Kokerwindmühlen'', die zu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden aus den klassischen Bockwindmühlen entstanden.

Version vom 25. Oktober 2021, 10:57 Uhr

Kokermühlen

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Basisdaten
Entstehungszeit um 1840 (1874)
Erbauer Doornkaat
Bauweise Wasserschöpfmühle
Erhaltungszustand 1886 bzw. 1898 abgebrochen
Genaue Lage auf dem Betriebsgelände

der Firma Doornkaat

Zwei Wasserschöpfmühlen waren für die Förderung des für die Produktion der Firma Doornkaat benötigten Wassers zuständig. Dieses diente vor allem der Kühlung der Anlagen und wurde aus dem Norder Tief in zwei Speicherbecken geleitet, von wo aus sie wiederum in ein höher gelegenes Becken gefördert wurden. Die erste, südlichere von ihnen wurde um oder vor 1840 erbaut und 1874 durch einen Neubau ersetzt. Die alte Mühle wurde 1886 oder 1887 abgebrochen, die neuere 1898 oder 1899.[1][2] Die Förderung erfolgte seitdem durch kraftstoffbetriebene Anlagen.

Vom Baustil her handelte es sich um sogenannte Kokerwindmühlen, die zu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden aus den klassischen Bockwindmühlen entstanden.

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 20
  2. Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)

Siehe auch