Wasserschöpfmühle (Doornkaat): Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Zwei '''Wasserschöpfmühlen''' waren für die Förderung des für die Produktion der Firma [[Doornkaat]] benötigten Wassers zuständig. Dieses diente vor allem der Kühlung der Anlagen und wurde aus dem [[Norder Tief]] in zwei Speicherbecken geleitet, von wo aus sie wiederum in ein höher gelegenes Becken gefördert wurden. 1886 oder 1887 wurden sie abgebrochen, die Förderung erfolgte seither durch kraftstoffbetriebene Anlagen.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 20</ref>
Zwei '''Wasserschöpfmühlen''' waren für die Förderung des für die Produktion der Firma [[Doornkaat]] benötigten Wassers zuständig. Dieses diente vor allem der Kühlung der Anlagen und wurde aus dem [[Norder Tief]] in zwei Speicherbecken geleitet, von wo aus sie wiederum in ein höher gelegenes Becken gefördert wurden. 1874 wurde sie erneuert und 1886 oder 1887 schließlich abgebrochen.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 20</ref> Die Förderung erfolgte seitdem durch kraftstoffbetriebene Anlagen.


Vom Baustil her handelte es sich um sogenannte ''Kokerwindmühlen'', die zu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden aus den klassischen Bockwindmühlen entstanden.
Vom Baustil her handelte es sich um sogenannte ''Kokerwindmühlen'', die zu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden aus den klassischen Bockwindmühlen entstanden.

Version vom 25. Oktober 2021, 10:53 Uhr

Kokermühlen

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Basisdaten
Entstehungszeit um oder vor 1840
Erbauer Doornkaat
Bauweise Wasserschöpfmühle
Erhaltungszustand 1886 abgebrochen
Genaue Lage auf dem Betriebsgelände

der Firma Doornkaat

Zwei Wasserschöpfmühlen waren für die Förderung des für die Produktion der Firma Doornkaat benötigten Wassers zuständig. Dieses diente vor allem der Kühlung der Anlagen und wurde aus dem Norder Tief in zwei Speicherbecken geleitet, von wo aus sie wiederum in ein höher gelegenes Becken gefördert wurden. 1874 wurde sie erneuert und 1886 oder 1887 schließlich abgebrochen.[1] Die Förderung erfolgte seitdem durch kraftstoffbetriebene Anlagen.

Vom Baustil her handelte es sich um sogenannte Kokerwindmühlen, die zu Anfang des 15. Jahrhunderts in den Niederlanden aus den klassischen Bockwindmühlen entstanden.

Einzelnachweise

  1. Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 20

Siehe auch