Osterwarfer Weg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der Osterwarfer Weg ist eine [[Gemeindestraße]] in | Der '''Osterwarfer Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Westermarsch II]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Deichstraße]] und verläuft gen Südwesten in Richtung [[Westermarsch I]], wo sie in den [[Warfer Weg]] übergeht. Ein Nebenarm verläuft gen Nordosten, wo er an die [[Ziegeleistraße]] grenzt. | ||
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
===Herkunft des Namens=== | ===Herkunft des Namens=== | ||
Namensgebend ist die anliegende [[Osterwarf]] | Namensgebend ist die anliegende [[Osterwarf]]. Sie ist die östlichste [[Warft]] von [[Westermarsch II]] und wurde deshalb so bezeichnet. Ihr westliches Pendant ist die [[Westerwarf]]. | ||
===Entwicklung=== | ===Entwicklung=== | ||
Erstmalig erwähnt wird die Osterwarf in 1632 als | Erstmalig erwähnt wird die Osterwarf in 1632 als ''Oisterwerve''.<ref>Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 139</ref> Daher ist es naheliegend, dass es hierhin auch einen Verbindungsweg gegeben hat. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße ebenfalls verzeichnet.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Im Jahre 1825 erhielt die Osterwarf ihren heutigen Namen, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass auch die Straße nach diesem Zeitraum benannt worden ist.<ref>Schreiber, Gretje (2010): Die Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd, 21. August 2010, Beilage Ostfriesischer Kurier, Nr. 9, S. 35</ref> | ||
==Gebäude und Plätze== | ==Gebäude und Plätze== | ||
Nahe der Deichlinie befinden sich einige Wohnhäuser und zwei Höfe, die sich auf der Osterwarf befinden. Der südliche Abschnitt der Straße ist nicht bewohnt. Wohnstellen finden sich erst wieder im Warfer Weg. | Nahe der Deichlinie befinden sich einige Wohnhäuser und zwei Höfe, die sich auf der [[Osterwarf]] befinden. Der südliche Abschnitt der Straße ist nicht bewohnt. Wohnstellen finden sich erst wieder im [[Warfer Weg]]. | ||
Historisch befand sich am südlichen Ende des Osterwarfer Wegs ein Hof namens [[Klein Grashaus]]. Dessen größeres Gegenstück, das [[Groß Grashaus]] befindet sich auch heute noch etwas weiter nördlich in Richtung der Ziegeleistraße. | Historisch befand sich am südlichen Ende des Osterwarfer Wegs ein Hof namens [[Klein Grashaus]]. Dessen größeres Gegenstück, das [[Groß Grashaus]] befindet sich auch heute noch etwas weiter nördlich in Richtung der Ziegeleistraße. | ||
Version vom 23. September 2021, 10:45 Uhr
Osterwarfer Weg | ||||||||
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| Basisdaten | ||||||||
| Stadtteil/-viertel | Westermarsch II | |||||||
| Erschließungsjahr | vor oder um 1632 | |||||||
| Namensgebung | um 1825 | |||||||
| Historische Namen | unbekannt | |||||||
Der Osterwarfer Weg ist eine Gemeindestraße in Westermarsch II. Die Straße grenzt nordwestlich an die Deichstraße und verläuft gen Südwesten in Richtung Westermarsch I, wo sie in den Warfer Weg übergeht. Ein Nebenarm verläuft gen Nordosten, wo er an die Ziegeleistraße grenzt.
Geschichte
Herkunft des Namens
Namensgebend ist die anliegende Osterwarf. Sie ist die östlichste Warft von Westermarsch II und wurde deshalb so bezeichnet. Ihr westliches Pendant ist die Westerwarf.
Entwicklung
Erstmalig erwähnt wird die Osterwarf in 1632 als Oisterwerve.[1] Daher ist es naheliegend, dass es hierhin auch einen Verbindungsweg gegeben hat. Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist die Straße ebenfalls verzeichnet.[2] Im Jahre 1825 erhielt die Osterwarf ihren heutigen Namen, weshalb davon ausgegangen werden kann, dass auch die Straße nach diesem Zeitraum benannt worden ist.[3]
Gebäude und Plätze
Nahe der Deichlinie befinden sich einige Wohnhäuser und zwei Höfe, die sich auf der Osterwarf befinden. Der südliche Abschnitt der Straße ist nicht bewohnt. Wohnstellen finden sich erst wieder im Warfer Weg.
Historisch befand sich am südlichen Ende des Osterwarfer Wegs ein Hof namens Klein Grashaus. Dessen größeres Gegenstück, das Groß Grashaus befindet sich auch heute noch etwas weiter nördlich in Richtung der Ziegeleistraße.
Einzelnachweise
- ↑ Scheuermann, Ulrich (1995): Flurnamenforschung. Bausteine zur Heimat- und Regionalgeschichte, Melle, S. 139
- ↑ Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)
- ↑ Schreiber, Gretje (2010): Die Höfe in der Westermarsch, in: Heim und Herd, 21. August 2010, Beilage Ostfriesischer Kurier, Nr. 9, S. 35