Thomas Jodokus Heddinga: Unterschied zwischen den Versionen
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1830 kam Heddinga nach Norden und übernahm hier zunächst die ''Bäckerei Uffen'' am [[Neuer Weg 13]], wo er bald auch Konditorwaren anbot. Hierbei spezialisierte er sich auf Schokoladenwaren. Da sich der Absatz gut entwickelte, verlagerte er die Produktion in das [[Lammertsches Haus|Lammertschen Haus]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 193</ref> | |||
1870<ref name=":1" /> oder 1875<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128</ref> erwarb er das [[Vossenhus]] und erweiterte es zunächst um eine kleinere Abteilung zur Bonbon-, Schokoladen- und Marzipanherstellung. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wurde diese Abteilung bald erheblich ausgebaut. Unter Heddingas Sohn und dessen Onkel erreichte das Unternehmen seine Blütezeit. In der Saison, zu Weihnachten und zu Ostern, arbeiten hier rund 130 Männer, Frauen und Kinder. Die Erzeugnisse waren nicht nur in Norden, sondern auch in Ostfriesland und darüber hinaus bekannt. Das Unternehmen existierte bis 1934.<ref name=":1">[https://www.norden.de/index.php?ModID=7&FID=3170.8800.1&object=tx%7C3170.8800.1 Das Vossenhus in Norden], abgerufen am 4. Mai 2021</ref> | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
Version vom 16. Juni 2021, 12:50 Uhr
Thomas Jodokus Heddinga war Konditormeister in Norden. Er gründete die nach ihm benannte Schokoladenmanufaktur Heddinga.
Leben
1830 kam Heddinga nach Norden und übernahm hier zunächst die Bäckerei Uffen am Neuer Weg 13, wo er bald auch Konditorwaren anbot. Hierbei spezialisierte er sich auf Schokoladenwaren. Da sich der Absatz gut entwickelte, verlagerte er die Produktion in das Lammertschen Haus.[1]
1870[2] oder 1875[3] erwarb er das Vossenhus und erweiterte es zunächst um eine kleinere Abteilung zur Bonbon-, Schokoladen- und Marzipanherstellung. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wurde diese Abteilung bald erheblich ausgebaut. Unter Heddingas Sohn und dessen Onkel erreichte das Unternehmen seine Blütezeit. In der Saison, zu Weihnachten und zu Ostern, arbeiten hier rund 130 Männer, Frauen und Kinder. Die Erzeugnisse waren nicht nur in Norden, sondern auch in Ostfriesland und darüber hinaus bekannt. Das Unternehmen existierte bis 1934.[2]
Einzelnachweise
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 193
- ↑ 2,0 2,1 Das Vossenhus in Norden, abgerufen am 4. Mai 2021
- ↑ Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128